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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung

Dienstag-Sonntag & Feiertag 10-17 Uhr
Führungen nach Anmeldung


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                    Stadt Torgau

Neuigkeiten

AUFARBEITEN | AUFKLÄREN | ERINNERN

Festakt || 20 Jahre Gedenkstätte GJWH Torgau
Mit Einrichtung der Gedenkstätte im Jahr 1998 wurde ein wichtiger historischer Ort der DDR-Geschichte vor dem Vergessen bewahrt. Genau aus diesem Grund soll in diesem Jahr am 17. November, dem Tag der Entlassung des letzten Jugendlichen 1989, das 20jährige Bestehen der Gedenkstätte in einer Festveranstaltung gewürdigt und an den langen Weg eines historischen der DDR-Geschichte zu einer Gedenkstätte erinnert werden. Ein großes Anliegen der Gedenkstätte ist es, diesen besonderen Tag gemeinsam mit den ehemaligen DDR-Heimkindern zu begehen.

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Ausstellung »Dunkelkammer Torgau«

16. November, 16 Uhr || Eröffnung und Zeitzeugengespräch
Im Rahmen unserer Festwoche anlässlich des 20jährigen Bestehens der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau präsentieren wir am 16. November die Fotoausstellung der Künstlerin Katrin Büchel. Sie durchlebte in ihrer Jugend mehrere DDR-Heimeinrichtungen, u.a. den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau.

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Festkonzert zum 20jährigen Bestehen der Gedenkstätte

17. November, 16.00 Uhr || Torgauer Alltagskirche
»
'Abgestempelt' - Impressionen einer Spurensuche«
In diesem Festkonzert haben sich die Ensembles »Panthera«, »Camandra«, Zeitzeugen und Jugendliche gemeinsam auf den Weg gemacht eine Vermittlungsform zu finden, welche Aufklärung und Erinnerung an repressive DDR-Heimerziehung und die Schicksale der Betroffenen neu definiert. Erleben Sie die Premiere des Konzert- und Dialogstückes »'Abgestempelt' – Impressionen einer Spurensuche«, das erstmals klassische Musik und zeitgeschichtliche Aufarbeitung miteinander verbindet.

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Gedenkstätte ist Kooperationspartner bei Novembertagen

Zwickau || Erinnern, Gedenken und Zusammenkommen
Im schicksalhaften und geschichtsträchtigen Monat November blickt das "Bündnis für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region" zurück in die Historie. Zum ersten Mal beschäftigt sich ein Programmteil auch mit den DDR-Spezialheimen. Bis zum 18. November ist zudem die Wanderausstellung "AUF BIEGEN UND BRECHEN" im Sächsischen Industriemuseum Crimmitschau zu sehen und wird von einem Eröffnungsprogramm begleitet.

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Zeitzeugenaufruf: Aufbau eines Zeitzeugenarchivs

Neues Projekt gestartet || Dr. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., übernimmt Schirmherrschaft

Im Rahmen des von der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V. gestarteten Projekts wird auf Basis lebensgeschichtlich angelegter Interviews ein Zeitzeugenarchiv aufgebaut. Insgesamt sollen 100-150 Audio-Interviews entstehen, in denen die Zeitzeugen von ihren Wegen ins Heim, ihren Erfahrungen in den Spezialheimen und mit der DDR-Jugendhilfe sowie von ihren gesellschaftlichen Erlebnissen nach dem Heimaufenthalt berichten.

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Radioserie: »Ihr könnt mich umbringen«

Aufarbeitung || 5teilige Serie im Deutschlandfunk Kultur
Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall. Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan. Deutschlandfunk Kultur und Süddeutsche Zeitung erzählen erstmals die Geschichte dieses dramatischen Fluchtversuchs. 

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Erster Besuch eines sächsischen Ministerpräsidenten

Tag der Sachsen || Kretschmer besuchte die Gedenkstätte
Bei seinem Besuch informierte sich der Ministerpräsident Michael Kretschmer über den langen Weg eines historischen Ortes der DDR-Geschichte zu einer Gedenkstätte. Zudem nutzte er die Gelegenheit, sich über die Anliegen und Probleme der Betroffenen auszutauschen.

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Bundespräsident a.D. Joachim Gauck besuchte Gedenkstätte

Bei einem Rundgang durch die Gedenkstätte hat sich Bundespräsident a.D. Joachim Gauck über das System der DDR-Heimerziehung informiert und Einblick in die historisch-politische Bildungsarbeit erhalten. In einer Gesprächsrunde mit ehemaligen DDR-Heimkinder wurden zudem Erfahrungen, Anliegen und Probleme zum Stand der Aufarbeitung und Anerkennung ausgetauscht.

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Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

ÖFFENTLICHES HEARING
"Sexueller Kindesmissbrauch in der DDR"

Betroffene von sexuellem Missbrauch in Institutionen oder im familiären Umfeld, die in der DDR aufgewachsen sind, sprachen beim Öffentlichen Hearing am 11. Oktober 2017 in Leipzig über ihre Erfahrungen.

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Stiftung Anerkennung und Hilfe

Unterstützung für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden.

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Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen

Die Gedenkstätte GJWH Torgau setzt große Hoffnung in die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs und ruft Missbrauchsopfer in DDR-Heimen auf, sich zu melden. Insbesondere die geplanten Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeugen geben den Opfern erstmals die Möglichkeit, über ihre traumatischen Erlebnisse zu reden und gleichzeitig zur längst überfälligen Aufarbeitung beizutragen.

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Auszeichnung für Gabriele Beyler und Bettina Klein

Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit
Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete am 1. Oktober 2015, anlässlich des bevorstehenden Tags der Deutschen Einheit, 15 Frauen und 17 Männer mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus - darunter auch Gabriele Beyler und Bettina Klein, tätig im Vorstand des Trägervereins der Gedenkstätte, für ihr großes bürgerschaftliches Engagement bei der Aufarbeitung der Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau.

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Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein: Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" e.V.

Betroffene fordern Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen und wirksame Hilfe für Betroffene
Um endlich Anerkennung des Missbrauchs in DDR-Heimen und wirksame Hilfe zu erfahren, engagieren sich ehemalige Heimkinder nun gemeinsam in einem Verein für Aufarbeitung und Aufklärung.

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Kein Raum für Missbrauch!

Initiativgruppe GJWH Torgau e.V. und Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" unterstützen die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig.

Weitere Informationen unter:

http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de