Auszeichnungen

"Golden Star Award of Active European Citizenship 2009" der Europäischen Union, Kategorie "Aktive europäische Erinnerung"
 

Logo EU
 

Logo1

Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Wanderausstellung III


AUF BIEGEN UND BRECHEN
Geschlossener Jugendwerkhof Torgau 1964 – 1989

Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war offiziell die einzige geschlossene Disziplinierungseinrichtung für Jugendliche in der DDR und unterstand direkt dem Ministerium für Volksbildung. Während seines Bestehens vom 1. Mai 1964 bis zum 11. November 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur "Anbahnung eines Umerziehungsprozesses" eingewiesen, die in anderen staatlichen Erziehungseinrichtungen negativ aufgefallen waren. Doch hatten sie weder Straftaten begangen noch gab es eine richterliche Anordnung für die Einweisung. Eiserne Disziplin und paramilitärischer Drill sollten eine Veränderung ihres Verhaltens bewirken, vor allem die Bereitschaft, sich den "sozialistischen Lebensnormen" unterzuordnen.
Auf dreizehn Rollups informiert die Ausstellung über die Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau. Anhand von Fotos, Dokumenten und Begleittexten wird der menschenunwürdige Alltag der Jugendlichen nachgezeichnet, die diese gefängnisähnliche Unterbringung durchlaufen mussten.

 

Bisherige Stationen:
Gedenkstätte GJWH Torgau, Grenzlandmuseum Eichsfeld, Gymnasim Unterrieden SIndelfingen, Berufsbildende Schule Landau, Lern- und Gedenkort Kaßberg Gefängnis, Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau, Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, 27. Bautzen-Forum, Duale Hochschule Stuttgart, Evangelische Hochschule Dresden, Oberstufenzentrum TIEM Berlin

Informationen zur Ausleihe.pdf

Praesentation WA
Eroeffnung WA 3
Feierliche Eröffnung der Wanderausstellung am 23. Mai 2014 in der Gedenkstätte
Eroeffnung WA 2
Die mobile Ausstellung informiert über die Geschichte des GJWH Torgau.