Sächsische Anlauf- und Beratungsstelle

Anlauf- und Beratungsstelle des Freistaates Sachsen Fonds "Heimerziehung in der DDR"

Zum 1. Juli 2012 startet auch im Freistaat Sachsen der Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" (Fonds "Heimerziehung in der DDR"), den der Bund und die ostdeutschen Länder gemeinsam eingerichtet und finanziell ausgestattet haben. Der Fonds stellt für Betroffene der DDR-Heimerziehung Hilfen und Unterstützungsleistungen bei bis heute noch bestehenden Folgeschäden bereit.

Zur Leistungsgewährung aus dem Fonds und Beratung von Betroffenen der DDR-Heimerziehung hat der Freistaat Sachsen unter der Trägerschaft des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen (KSV) eine Anlauf- und Beratungsstelle eingerichtet. Diese befindet sich außerhalb des KSV-Verwaltungsgebäudes in der Thomasiusstraße 2 in Leipzig.

Ehemalige DDR-Heimkinder, die heute noch an den Folgen leiden, können sich bis zum 30. Juni 2016 beraten lassen und mit der sächsischen Anlauf- und Beratungsstelle Vereinbarungen über geeignete Hilfen und Unterstützungsleistungen aus dem Fonds abschließen.

Betroffene sollten sich in dem Bundesland an eine Anlauf- und Beratungsstelle wenden, in dem sie wohnen (Wohnortprinzip). Wenn der aktuelle Wohnsitz außerhalb der ostdeutschen Länder liegt, ist die Anlauf- und Beratungsstelle des Bundeslandes zuständig, auf dessen Territorium von der damaligen Jugendhilfe die erste Heimeinweisung veranlasst wurde.

Um Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR“ in Anspruch nehmen zu können, war eine Anmeldung bei der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle bis zum 30. September 2014 erforderlich.

Kontakt:

Anlauf- und Beratungsstelle des Freistaates Sachsen Fonds "Heimerziehung in der DDR"

Thomasiusstr. 2, 04109 Leipzig

Leitung der Anlauf- und Beratungsstelle: Bettina Monse

Telefon: 0341/ 12 66 240

E-Mail: heimerziehung(at)ksv-sachsen.de

www.ksv-sachsen.de/component/content/article/453-abs-heimerziehung-ddr/324-abs-heimerziehung-ddr

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In der Anlaufstelle Leipzig