Horst Kretzschmar begann seine pädagogische Tätigkeit 1958 als unausgebildeter Erzieher.

Horst Kretzschmar begann seine pädagogische Tätigkeit 1958 als unausgebildeter Erzieher. Nach Abschluss eines Fernstudiums als staatlich geprüfter Erzieher 1961 arbeitete er im Jugendwerkhof Groß-Leuthen und kam 1964 zunächst als stellvertretender Direktor nach Torgau. 1966 schlug ihn sein Vorgesetzter, Oberlehrer Günther Lehmann, für das Zusatzstudium Sozialpädagogik vor und bescheinigte ihm als besondere Leistung "Pionierarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit". Nach zweijährigem Studium an der Humboldt-Universität Berlin legte er 1972 eine Diplomarbeit mit dem Titel "Die Entwicklung des Jugendwerkhofes Torgau und die sozialpädagogische Aufgabenstellung" vor. Bereits im August 1968 war Kretzschmar Direktor des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau geworden. In dieser Funktion blieb er bis zu seiner Erkrankung im März 1989. Er starb am Tag der Maueröffnung.

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