Hof der Mädchengruppe mit Wachturm um 1978, links die Räume des Arbeitsbereichs.

Das 4. 000 qm große Areal des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau war von einer etwa drei Meter hohen Mauer umgeben und mit Suchscheinwerfen und Wachhunden gegen Fluchtversuche gesichert. An den Eckpunkten standen Wachtürme, von denen aus Hofbereich und Eingangsschleuse überblickt werden konnten. Fenster und Türen waren massiv vergittert, selbst die einzelnen Gebäudeteile waren im Inneren durch Gitter getrennt. Eine detaillierte Sicherheitsordnung umfasste auch eine "Wachordnung" sowie eine "Schlüsselordnung". Sie regelte die Kontrollgänge, die Aufgaben der Betriebswache und der Hundeführer.

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Hofbereich der Mädchen um 1978, Quelle: Archiv DIZ Torgau