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Gedenkstätte GJWH Torgau

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                    Stadt Torgau

»DIE FRIEDLICHE REVOLUTION IN TORGAU«

Die Stadt Torgau errichtete das erste lebende Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit in Sachsen und eröffnete gemeinsam mit der Gedenkstätte GJWH Torgau die erste Ausstellung über die Torgauer Ereignisse im Herbst 89 bis zur ersten freien Kommunalwahl am 6. Mai 1990.

Als erste Stadt in Sachsen beteiligt sich die Kleinstadt Torgau an der Initiative "Einheitliches Wiedervereinigungsdenkmal" unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Stadt Torgau errichtete am 6. Mai 2015 ihr eigenes lebendes Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit: Drei Bäume - eine Buche, eine Kiefer und eine Eiche – stehen für das Zusammenwachsen Deutschlands seit der Deutschen Einheit. Die Buche symbolisiert den Westen, die Kiefer den Osten Deutschlands und die traditionsreiche Eiche das wiedervereinte Deutschland. Das Wachsen der Bäume wird künftig zeigen, wie auch Deutschland immer enger zusammenwächst. In einem feierlichen Akt erfolgte die Pflanzung der drei Bäume anlässlich des 25. Jahrestages der ersten freien Kommunalwahlen durch die Oberbürgermeisterin Andrea Staude, dem Landrat Michael Czupalla und Dr. Martin Kuhrau von der Sächsischen Staatskanzlei auf dem  Bahnhofsvorplatz.

Anschließend wurde im Rathaus Torgau die erste Ausstellung zur Friedlichen Revolution in Torgau und die Begleitpublikation »'Sie schufen sich ihre eigene Opposition.' Die Friedliche Revolution in Torgau« präsentiert.
25 Jahre nach der Friedlichen Revolution wird deutlich, dass bislang insbesondere die Aktionen in Großstädten wie Leipzig, Berlin oder Dresden im Fokus der historischen Aufarbeitung standen. So prägen vor allem die "Macht der Kerzen" und die Montagsdemonstrationen in Leipzig das kollektive Gedächtnis zur Friedlichen Revolution. Ihr flächendeckender Charakter findet dagegen immer noch kaum Beachtung.
Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau möchte nun 25 Jahre nach den Ereignissen vom Herbst 1989 dazu beitragen, das vorhanden Aufarbeitungsdefizit am Beispiel des sächsischen Kleinstadt Torgau abzubauen.
Erstmals dokumentiert eine Ausstellung und Publikation neben den Aktionen und Ereignissen im Herbst ´89 auch eine Besonderheit in Torgau - die Initiativen und Arbeit oppositioneller Gruppen, die bereits weit vor 1989 begannen. Zudem werden bisher unveröffentlichte Fotos der Torgauer Fotografen Manfred und Erdmute Bräunlich gezeigt und die Situation im GJWH Torgau im Herbst ‘89 beleuchtet.
Erstmalig erfahren die Torgauer Protagonisten der Friedlichen Revolution mit der Ausstellung und Publikation eine öffentliche Würdigung und Anerkennung.

Einladung und Programm >>

zum Artikel - Torgauer Zeitung 7. Mai 2015 >>

Ausstellung

 

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