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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung

Ab 1. Juli wieder geöffnet
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Stiftung StSG

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                    Stadt Torgau

Jena || 5. bis 16. Oktober 2020


ErziehungsZwang-ZwangsErziehung
Eine Veranstaltungsreihe zu historischen und aktuellen Aspekten der Jugendhilfe

Erziehung stellt sich in offenbar für jede Gesellschaft als unverzichtbar dar. Auch wenn die jeweiligen Idealvorstellungen und Begründungen differieren, der Erziehungszwang wird kaum in Frage gestellt. In Kontexten der Jugendhilfe wurde und wird dieser zum Teil  in Zwangserziehung übersetzt -  als Erziehung gedacht; von den betroffenen Kindern und Jugendlichen als Zwang und Repression erfahren.

Mit der Veranstaltungsreihe wird Zwangserziehung im Alltag von Jugendhilfe bzw. in Heimerziehung in unterschiedlichen Systemen thematisiert.

Der Schwerpunkt DDR-Jugendhilfe/Heimerziehung wird veranschaulicht anhand zweier Ausstellungen der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Diese werden vom 05. bis 16. Oktober im Untergeschoss der Goethe Galerie präsentiert.

Zudem geht es um die Heimerziehung der 1950er bis 1980er Jahre der BRD sowie um die kritische Auseinandersetzung mit Zwangselementen in Erziehungshilfen heute. Immer noch werden Maßnahmen und Techniken (z.B. Time-Out-Räume, starre Stufensysteme) im pädagogischen Alltag angewendet. Diese zielen vorgeblich auf Entwicklungsförderung, resultieren aber mehr oder weniger subtil in Disziplinierung und Anpassung.

Zu den verschiedenen Themen werden im Kino am Markt/Schillerhof an vier Abenden Dokumentar- und Spielfilme gezeigt, die öffentliche (Erziehungs)Maßnahmen ganz unterschiedlich aufgreifen.  Dazu finden jeweils Filmgespräche mit Gästen statt.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung werden im September veröffentlicht.

 

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