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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung

Dienstag-Sonntag & Feiertag 10-17 Uhr
Audioguides verfügbar
Führungen nach Anmeldung


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Gefördert durch:

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Stiftung StSG

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                    Stadt Torgau

Zeitzeugenaufruf: Aufbau eines Zeitzeugenarchivs

Wenn Sie in einem Spezialkinderheim, Jugendwerkhof, Durchgangsheim, Kombinat der Sonderheime oder dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau untergebracht waren und Ihre Erinnerungen und/oder Dokumente, Briefe, Fotos usw. für das Zeitzeugenarchiv ehemaliger DDR-Heimkinder zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich gerne melden. Eine umfassende Darstellung der DDR-Heimerziehung wird nur mit Ihrer Hilfe möglich sein. Wir möchten Sie herzlich bitten, mit Ihrem persönlichen Schicksal und Ihren Erfahrungen aus der Heimzeit unser Projekt möglich zu machen.
Die Interviews (Ton-Interviews) werden an einem neutralen Ort geführt, möglich sind sie auch an Ihrem Wohnort. Alle Interviews werden auf Wunsch der Befragten anonymisiert sowie grundsätzlich unter Beachtung des Datenschutzes im Zeitzeugenarchiv gesichert.
Mit der Durchführung des Projektes ist die Historikerin Dr. Angelika Censebrunn beauftragt.
Kontaktmöglichkeiten:
Angelika Censebrunn         
Tel. 01632153897          
a.censebrunn@jugendwerkhof-torgau.de



"Aufbau eines Zeitzeugenarchivs ehemaliger DDR-Heimkinder"

Neues Projekt gestartet: Dr. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., übernimmt Schirmherrschaft

 

Im Rahmen des von der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V. gestarteten Projekts wird auf Basis lebensgeschichtlich angelegter Interviews ein Zeitzeugenarchiv aufgebaut. Insgesamt sollen 100-150 Audio-Interviews entstehen, in denen die Zeitzeugen von ihren Wegen ins Heim, ihren Erfahrungen in den Spezialheimen und mit der DDR-Jugendhilfe sowie von ihren gesellschaftlichen Erlebnissen nach dem Heimaufenthalt berichten.

Die Zeitzeugeninterviews und deren wissenschaftliche Auswertung sowie Ergänzung durch Dokumente, Materialien und Fotos der Zeitzeugen stellen einen wichtigen und unverzichtbaren Baustein des Oral-History-Bestandes zur Aufarbeitung der SED-Diktatur dar. Vor allem als Gegengewicht zu den Akten und Dokumenten, die eine „Geschichte von oben“ schreiben, sind die Erfahrungsberichte und Erinnerung ehemaliger Heimkinder von fundamentaler Bedeutung. "Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass die Opfer der sogenannten Jugendhilfe der DDR ihre Geschichten erzählen und diese der Öffentlichkeit und insbesondere nachfolgenden Generationen zugänglich gemacht werden", so Wolfgang Thierse, der Schirmherr des Projektes.

Ziel des Projektes ist es, die Stimmen der Betroffenen dauerhaft zu sichern und den nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen. Das Zeitzeugenarchiv steht der wissenschaftlichen Forschung und Aufarbeitung zur Verfügung und kann ebenso von Studenten, Schülern, interessierten Bürgern sowie Betroffenen von DDR-Heimerziehung und ihren Angehörigen genutzt werden.

 

 

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