Gedenkstätte GJWH Torgau

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2014

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 25. Dezember 2014

Misshandelte Heimkinder Der Zeitgeist ist eine schlechte Entschuldigung

Heinz-Norbert Schäfer lebte mehr als 20 Jahre lang im Heim. Er bekam Schläge und wurde gedemütigt. Jetzt bekommt er eine kleine Hilfsleistung. Das ist zu wenig, findet er – nicht nur des Geldes wegen.

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Deutschlandfunk - 3. Dezember 2014

Heimkinder in der DDR
"Ich bin der Hölle entkommen"

Katrin Albrecht blättert im schmalen Ausstellungskatalog, sucht Fotos, auf denen sie selbst als Heiminsassin zu sehen ist. Die 49-Jährige schlägt den Katalog auf, ihr Zeigefinger rutscht entlang einer Bildkante. Auf dem Foto eine junge Frau im weißen Kittel, die an einer Zwirnerei-Maschine volle Garnrollen abzieht und leere Rollen aufsteckt.

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Ostthüringer Zeitung - 27. November 2014

Einstiges Heimkind aus Jena "allergisch gegen jede Form der Gängelei"

Der Fonds Heimerziehung in der DDR stellt bis zu 10 000 Euro pro Fall bereit. Ein Betroffener aus Jena lehnt Hilfe in dieser Form aber ab. Als seine Mutter an Krebs starb, war Sven F.* vier Jahre alt. Noch im selben Jahr musste er zum ersten Mal in ein Heim.

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Torgauer Zeitung - 25. November 2014

Stiftungsrat zum ersten Mal in der Gedenkstätte Jugendwerkhof

Der Stiftungsrat der Sächsischen Gedenkstätten kam mit Eva-Maria Stange, der neuen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, gestern erstmals seit Stiftungsbestehen in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zusammen.

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Torgauer Zeitung - 11. November 2014

Dr. Christian Sachse: "Der Jugendwerkhof war besonders perfide“

Gestern Abend erinnerte die Gedenkstätte an die Auflösung des Jugendwerkhofs vor 25 Jahren. In einem System repressiver Heimerziehung kam dieser Einrichtung einst eine Sonderstellung zu. "Torgau war die schlimmste Einrichtung, die die SED-Diktatur hervorbrachte", sagte der ehemalige Torgauer Jugendpfarrer Dr. Christian Sachse.

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MDR Info - 11. November 2014

Gedenken an Opfer der DDR-Heimerziehung

Eine neue Stele im Innenhof des Gebäudes erinnert seit Dienstag an das Schicksal von vier Jugendlichen, die die geschlossene Unterbringung nicht überlebten.

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MDR Sachsenspiegel - 10. November 2014

Gedenken an Opfer der DDR-Heimerziehung

Anlässlich der Schließung des Geschlossenen Jugendwerkhofs vor 25 Jahren hat die Initiativgruppe GJWH Torgau am 10. November 2014 in einer Gedenkveranstaltung an Jugendliche erinnert, deren Leben nachweislich in Torgau endete.

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Torgauer Zeitung - 5. November 2014

Verzweiflung und Hilflosigkeit

„Heute versuche ich mich umzubringen. Weihnachten und Silvester bin ich lieber tot als hier“, schrieb ein Jugendlicher am 3. November 1989 an die Wand seiner Arrestzelle. Seine Worte stehen heute symbolisch für die Ausweglosigkeit vieler Betroffener in den Heimen der DDR. Anlässlich der Schließung des Geschlossenen Jugendwerkhofs vor einem Vierteljahrhundert erinnert die GJWH-Initiativgruppe an Jugendliche, deren Leben nachweislich in Torgau endete.

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Arbetarbladet - 3. November 2014

Att minnas tvång, tortyr och dödsoffer i DDR

Ende Oktober 2014 hat Joachim Kasten die Gedenkstätte GJWH Torgau besichtigt. Darüber hat er in der schwedischsprachigen finnischen Web-Zeitung "Arbetarbladet“ einen Artikel verfasst.

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Berliner Zeitung - 24. Oktober 2014

Karlsruhe gibt ehemaligem DDR-Heimkind Recht

Rehabilitierungsanträge ehemaliger DDR-Heimkinder dürfen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht allein mit dem Hinweis abgelehnt werden, dass die Einweisung damals dem Stand der Pädagogik entsprochen habe.

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Entscheidung Bundesverfassungsgericht

Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht