Gedenkstätte GJWH Torgau

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2014

Torgauer Zeitung - 1. Juli 2014

„Gebt mir meine Kinder zurück“

Zum Katharina-Tag am 5. Juli kann auch die Gedenkstätte Jugendwerkhof mit einem Top-Angebot aufwarten. Das Haus offeriert eine Lesung mit keiner geringeren als DER "Frau vom Checkpoint Charlie".

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ARD Mediathek - 25. Juni 2014

Auf Biegen und Brechen - DDR-Heimerziehung

In den Kinderheimen der DDR ging es nicht immer kindgerecht zu. Die Folgen von Essensentzug, Arrest oder gar Missbrauch begleiten die Betroffenen meist bis ins Erwachsenenleben.

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Torgauer Zeitung - 23. Mai 2014

Ungebrochenes Interesse am Thema DDR-Heimerziehung

Das Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema DDR-Heimerziehung ist bundesweit ungebrochen. Das beweist unter anderem die große Nachfrage nach der Ausleihe der 2012 auf Reisen geschickten ersten Wanderausstellung „Ziel Umerziehung“ der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau. Nun wartet die Gedenkstätte mit einer neuen, der nunmehr dritten Wanderausstellung auf. Die Präsentation erfolgt im Zuge einer Diskussionsveranstaltung, die sich heute Abend, 18 Uhr, in der Gedenkstätte der Frage widmet, ob mit der Schließung des Jugendwerkhofs vor 25 Jahren auch das Ende von Zwang und Gewalt in der Heimerziehung Einzug hielten. Hintergrund ist der Fall der Haasenburg-Heime in Brandenburg im vergangenen Jahr.

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Torgauer Zeitung - 20. Mai 2014

Traumatisierte Heimkinder

Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau wartet zum Tag des Grundgesetzes am kommenden Freitag mit einem Podiumsgespräch auf: Um 18 Uhr begrüßt Bastian Wierzioch (MDR Figaro) den Hamburger Sozialpädagogen und Kriminologen Prof. Dr. Michael Lindenberg, Dr. Christian Sachse (Theologe und Politikwissenschaftler sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Gedenkstätte, Corinna Thalheim (Vorsitzende des neugegründeten Vereins „Betroffeneninitiative Missbrauch in DDR-Heimen“) sowie Dilek Tüfekci (Schwester eines Betroffenen der Ende 2013 geschlossenen Haasenburg Heime).

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Die Tageszeitung - 16. Mai 2014

Buch über Erziehung in der DDR: Schläge und Einzellarrest im Heim

Silke Kettelhake gibt in „Sonja 'negativ-dekadent'“ düstere Einblicke in die Erziehungsmethoden eines repressiven Systems.

Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, DDR. Sonja und viele andere Mädchen drehen am 1. Juni 1968 früh morgens endlose Runden auf dem Hof. Sonja erinnert sich: „Keine von uns wusste, wie lange für sie die Verurteilung gelten würde. Keine wusste, ob es Winter werden würde und wir weiter unsere Runden im Trillerpfeifentakt drehen müssten. Oder in anderen Knästen der DDR für immer verschwanden.“

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Der Tagesspiegel - 15. Mai 2014

Eine rebellische Jugend in der DDR

Aus dem System gefallen  

von Matthias Schlegel

Mit 16 Jahren Einweisung in den Jugendwerkhof Torgau: Ein neues, erschütterndes Buch zeigt, wie ein unangepasstes Jugendleben in der DDR ins gesellschaftliche Abseits führen konnte - geradewegs in die Hölle.In diesem Buch erzählt die Journalistin Silke Kettelhake die Geschichte der heute 62-jährigen Sonja Rachow. Sie kam als 16-Jährige nach Torgau.

Im System der Heimerziehung in der DDR stand Torgau ganz oben – oder ganz unten, je nach Perspektive. Es war die Endstation für unangepasste, aufsässige Jugendliche, die diszipliniert, umerzogen werden sollten. 14- bis 18-jährige Jungen und Mädchen, die aus anderen Heimen ausgebüxt und wieder eingefangen worden waren. Die sich der sozialistischen Bildung und Erziehung in der DDR entzogen, Widerspruchsgeist zeigten und sich den gesellschaftlichen Normen verweigerten. Vor 50 Jahren, am 1. Mai 1964, wurde die Umerziehungsanstalt in Torgau eröffnet.

Silke Kettelhake: Sonja „negativ – dekadent“. Eine rebellische Jugend in der DDR. Osburg Verlag, Hamburg 2014.

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Freie Presse - 12. Mai 2014

Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein

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Bild - 12. Mai 2014

Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein

Torgau (dpa) - Ehemalige DDR-Heimkinder haben in Torgau (Nordsachsen) einen Opferverein gegründet. Die Betroffenen-Initiative «Missbrauch in DDR-Heimen» wolle vor allem über sexuelle Gewalt in Jugendwerkhöfen und Kinderheimen aufklären, sagte Mitinitiatorin Corinna Thalheim.

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MDR Sachsen - 12. Mai 2014

Ex-Heimkinder gründen Opferverein

In Torgau haben ehemalige DDR-Heimkinder einen Opferverein gegründet. Mitinitiatorin Corinna Thalheim sagte, die Initiative wolle vor allem über sexuelle Gewalt in den Kinderheimen und Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR aufklären. Diese Art des Missbrauchs liege auch 25 Jahre nach dem Mauerfall fast völlig im Dunkeln.

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Focus Online - 11. Mai 2014

Ehemalige DDR-Heimkinder haben in Torgau (Nordsachsen) einen Opferverein gegründet.

Die Betroffenen-Initiative „Missbrauch in DDR-Heimen“ wolle vor allem über sexuelle Gewalt in Jugendwerkhöfen und Kinderheimen aufklären, sagte Mitinitiatorin Corinna Thalheim. Der Verein sei aus der Selbsthilfegruppe „Verbogene Seelen“ hervorgegangen, die sich seit 2011 regelmäßig treffe. Mit einem Verein könne man mehr erreichen, erläuterte Thalheim.

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