Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2017

Torgauer Zeitung - 27. Oktober 2017

Sexueller Missbrauch war in der DDR ein Tabu-Thema. Die Heimatzeitung sprach darüber mit Gabriele Beyler von der Torgauer Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof.

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Märkische Allgemeine - 25. Oktober 2017

Ausstellung zur Kindheit im Heim
Von Zöglingen und gefallenen Mädchen

Im Großen Waisenhaus zu Potsdam widmet sich eine gewaltige und herausfordernde Ausstellung der "Geschichte der Kindheit im Heim". Sie spannt einen Bogen vom Kaiserreich bis?zur Heimerziehung in West- und Ostdeutschland. Dass der Besucher begreifen, erspüren kann, was es bedeutete, im Heim zu sein, ist zahlreichen Zeugnissen der Kinder von "drinnen" zu verdanken.

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Deutschlandfunk Kultur - 24. Oktober 2017

Ausstellung "Geschichte der Kindheit im Heim"
Der Macht der Erzieher ausgeliefert

Rechtlos, weggesperrt oder als billige Arbeitskräfte ausgebeutet – die Schau "Geschichte der Kindheit im Heim" beschreibt die Situation aus dem Blickwinkel der Kinder. Sie ist in Potsdam zu sehen und schlägt einen Bogen vom Kaiserreich bis in die 70er-Jahre.
Der Kindheit in den Heimen der DDR ist in der Ausstellung ein eigener Abschnitt gewidmet. Studierende der Fachhochschule Potsdam haben dafür ehemalige Insassen des berüchtigten Jugendwerkhofs Torgau befragt, in dem gefängnisartige Zustände herrschten.

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Süddeutsche Zeitung - 11. Oktober 2017

"Sie haben mich gebrochen"
Erstmals beschäftigt sich eine Kommission mit sexuellem Kindesmissbrauch in der DDR.

Es ist die Nacht vor ihrem 17. Geburtstag, als plötzlich der Mann in der Tür steht. Der Mann ist der damalige Direktor des Geschlossenen Jugendwerkhofs in Torgau. In der Einrichtung sollten zu DDR-Zeiten Jugendliche gefügig gemacht werden. Jugendliche wie Renate Viehrig-Seger, die schon vor der Einweisung in den Jugendwerkhof viel erleiden musste. Auch der eigene Vater hatte sie missbraucht.

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ZDF heute - 11. Oktober 2017

Missbrauch in der DDR

Offiziell gab es im „real existierenden Sozialismus“ keinen Missbrauch. Das passte nicht zum Selbstverständnis der DDR. Eine neue Studie zeigt, dass es hunderte Missbrauchsopfer gab. Die Betroffenen wurden allein gelassen und schwiegen. Bis jetzt.

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MDR Sachsen - 11. Oktober 2017

Kindesmissbrauch in der DDR
"Man lernt damit umzugehen, dass der Staat immer Recht hat"

Missbrauch von Kindern und Jugendlichen - das gab es in der DDR offiziell nicht. Doch viele Jahre nach der Wende zeigt sich ein anderes Bild. Auf einem öffentlichen Hearing in Leipzig erzählen Betroffene am Mittwoch aus ihrer Jugend, die geprägt war von Gewalt.

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Leipziger Volkszeitung - 11. Oktober 2017

Studie: Sexueller Kindesmissbrauch war in DDR Tabu-Thema

Sexueller Missbrauch von Kindern ist in der DDR ein Tabu-Thema gewesen. Das geht aus einer Expertise hervor, die in Leipzig von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs vorgestellt wurde.

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Frankfurter Allgemeine - 11. Oktober 2017

Studie vorgestellt: Sexuelle Gewalt an Kindern war Tabu-Thema in DDR
Sexueller Missbrauch von Kindern passte nicht in die heile, sozialistische Gesellschaft der DDR. Doch es sind Lebensgeschichten, die erschüttern. Und das Vertuschen wirkt bis in die Gegenwart.

Das Kapitel gehört zu den weißen Flecken in der DDR-Geschichte: Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist in der DDR weitestgehend ein Tabu-Thema gewesen. Das geht aus einer Studie hervor, die am Mittwoch in Leipzig von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs vorgestellt wurde. "Die sexuelle Gewalt in den Heimen findet bislang kaum Beachtung", sagte Corinna Thalheim, Vorstandsvorsitzende der Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen".

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ZDF heute journal - 11. Oktober 2017

Tabu in der DDR
Schweigen über sexuelle Gewalt (ab Min 13:40)

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MDR Zeitreise - 11. Oktober 2017

Zum Schweigen gezwungen
DDR-Tabuthema: Sexueller Missbrauch von Kindern

Kindesmissbrauch war in der DDR ein Tabuthema. Erst seit kurzem werden die Fälle auch wissenschaftlich aufgearbeitet. "Es gab ein komplettes System des Schweigens", sagt der Theologe und Politikwissenschaftler Christian Sachse. Er berät unter anderem die "Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs".

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