Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2017

Torgauer Zeitung – 20. September 2017

Ehemalige Heimkinder trafen sich zum 15. Mal

Am 16. September trafen sich über 150 ehemalige DDR-Heimkinder in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Bereits zum 15. Mal fand dieses Treffen statt und bot auch in diesem Jahr den Betroffenen Raum, sich über das Erlebte auszutauschen und persönlich kennenzulernen. Neben ehemaligen Heimkindern, welche diese Treffen seit vielen Jahren besuchen, konnte die Gedenkstätte auch viele neue Teilnehmer begrüßen die bundesweit für diesen Tag anreisten.

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FOCUS online - 16. September 2017

Gedenkstätte Torgau: Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich
Gedenkstätte Torgau: Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich

Gedenkstätte Torgau: Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich

Zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder ist am Samstag im sächsischen Torgau der Film "Jugendwerkhof" des Dokumentarfilmers Roland Steiner aufgeführt worden. Etwa 150 Frauen und Männer waren zu dem Treffen ehemaliger Heimkinder gekommen.

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Thüringische Landeszeitung - 16. September 2017

Gedenkstätte Torgau

Berührende Bilder einer verlorenen Kindheit und Jugend: Zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder ist am Samstag im sächsischen Torgau der Film "Jugendwerkhof" des Dokumentarfilmers Roland Steiner aufgeführt worden. Die Schilderung des Lebens eines Mädchens im Thüringer Jugendwerkhof Hummelshain aus dem Jahr 1982 habe die Teilnehmer zutiefst bewegt, sagte Manuela Rummel von der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

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Freie Presse - 16. September 2017

Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich

Berührende Bilder einer verlorenen Kindheit und Jugend: Zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder waren am Samstag etwa 150 Frauen und Männer nach Torgau gekommen. 

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Welt - 16. September 2017

Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich in Gedenkstätte

Berührende Bilder einer verlorenen Kindheit und Jugend: Zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder ist am Samstag im sächsischen Torgau der Film «Jugendwerkhof» des Dokumentarfilmers Roland Steiner aufgeführt worden.

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Märkische Onlinezeitung - 16. September 2017

Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich in Gedenkstätte Torgau

Berührende Bilder einer verlorenen Kindheit und Jugend: Zum Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder ist am Samstag im sächsischen Torgau der Film "Jugendwerkhof" des Dokumentarfilmers Roland Steiner aufgeführt worden.

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T-Online - 16. September 2017

Geschichte
Ehemalige DDR-Heimkinder treffen sich

Etwa 150 Frauen und Männer waren zu dem Treffen ehemaliger Heimkinder gekommen. Jugendhöfe waren Spezialheime in der DDR. Torgau war der einzige geschlossene Jugendwerkhof in der DDR.

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Leipziger Volkszeitung - 27. August 2017

Der Wert der Freiheit
Delitzscher Baff-Theater tourt im November durch Klassenzimmer in Nordsachsen

Im Stück "Der Wert der Freiheit" widmet sich das Baff-Theater in Kooperation mit der Theaterakademie Sachsen, deren Studenten im Klassenzimmer spielen werden, einem ehrgeizigen Projekt. Das Thema ist in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof Torgau" entstanden. In Torgau befand sich von 1964 an und noch bis 1989 eine Disziplinierungsanstalt für Jugendliche – das Thema, so die Macher, dürfte heutigen Schülern auch Jahrzehnte später berühren und zum Nachdenken anregen. Ziel ist es zudem, die Regionalgeschichte rund um den Jugendwerkhof erlebbar zu machen. Die Schüler sollen sich auch fragen: Was ist der Wert der Freiheit heute?

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Deutschlandfunk Kultur - 16. August 2017

DDR - "Durchgangsheim" in Bad Freienwalde
Opfer fordern Rehabilitierung

In der DDR wurde es als "Durchgangsheim" bezeichnet, für die Betroffenen war es wie ein Gefängnis, in dem Kinder und Jugendliche eingesperrt und misshandelt wurden. Die Opfer kämpfen bis heute mit den Folgeschäden und um die Anerkennung ihrer Leiden. 
Minderjährige Insassen in dem "Durchgangsheim" in Bad Freienwalde wurden auch weiterverlegt in einen Jugendwerkhof, auch in den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau in Sachsen. Von 1964 bis 1989 wurden hier mehr als 4000 Jugendliche eingesperrt. Heute ist dort eine Gedenkstätte.

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Der Sonntag - 10. August 2017

Eingemauerte Seelen
Mauer: Das Gedenken an den Bau der Berliner Mauer vor 56 Jahren lenkt den Blick auf die seelischen Spätfolgen von DDR-Unrecht. Dieses hinterlässt Wunden, die bis heute offen sind. Doch es gibt Hilfen.

Auch wenn diese Mauer längst in Trümmern liegt, ist doch noch nicht alles gut in den Seelen der einst politisch Verfolgten. Darauf weisen die Psychologen Karl-Heinz Bomberg und Stefan Trobisch-Lütge in ihrem neuen Buch »Verborgene Wunden. Spätfolgen politischer Traumatisierung in der DDR« hin. Darin heißt es: »Die etwa 300 000 politischen Gefangenen, die Zersetzungsopfer, die Opfer von Psychiatrie, Zwangsadoption oder die über 4000 gefangenen Jugendlichen im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau leiden bis heute unter den Auswirkungen ihrer Erfahrungen.

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