Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2017

Torgauer Zeitung - 1. Juni 2017

"Dazu braucht es Mut"

Die ehemalige Bundesfamilienministerin (1998-2002) Dr. Christine Bergmann, stattete der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau in dieser Woche einen Besuch ab.  Grund ihres zweitägigen Aufenthalts waren vertrauliche Anhörungen mit neun von sexuellem Missbrauch betroffenen Opfern in DDR-Heimen. Die Kommission, der neben Bergmann auch Prof. Dr. Barbara Kavemann und Prof. Dr. Jens Brachmann angehören, habe damit dem Wunsch Betroffener entsprochen, die intensiven persönlichen Gespräche in einer ihnen vertrauten Umgebung zu führen, hieß es hierzu in einer Pressemitteilung.

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Leipziger Volkszeitung - 8. Mai 2017

Einzigartige und berührende Fotodokumente aus dem Jugendwerkhof Crimmitschau zeigt eine Ausstellung, die jetzt in der Evangelische Schule für Sozialwesen „Luise Höpfner“ in Bad Lausick zu sehen ist

Dass die von der Gedenkstätte im einstigen Jugendwerkhof Torgau gestaltete Schau in Bad Lausick Station macht, hat einen triftigen Grund. "Die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel schwärzester DDR-Pädagogik ist Teil unserer Erzieher-Ausbildung", sagt Andreas Große von der Leitung der Bildungseinrichtungen. Fahrten in die Torgauer Erinnerungsstätte gehörten deshalb zum Programm für diese Klassen. Sie seien immer mit einem Vortrag zum Jugendhilfesystem der DDR und zur Rolle der Jugendwerkhöfe, einem Besuch der Dauerausstellung und der Dunkelzellen und einem Zeitzeugengespräch verbunden. Diese Auseinandersetzung verdeutliche, "wie viel Macht institutionalisierte Erziehung haben und wie viel Ohnmacht sie auslösen kann. Auch dieses Kapitel der Berufsgeschichte von Erziehern braucht Aufmerksamkeit."

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Sächsische Zeitung - 2. Mai 2017

DDR-Heimkinder gesucht

Malermeister Mike Nelde hatte eine schwere Kindheit. Jetzt will er Menschen mit ähnlichem Schicksal treffen.

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Der Tagesspiegel - 2. Mai 2017

Opfer der Heimerziehung in der DDR
Um die Kindheit gebracht

In DDR-Heimen wurden Kinder und Jugendliche systematisch misshandelt und gedemütigt. Die psychischen und sozialen Folgen sind längst nicht geheilt.

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Torgauer Zeitung - 25. April 2017

Elbe Day: Lesung in der Gedenkstätte

Im Rahmen der Feierlichkeiten rund um den Elbe Day bietet auch die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau eine Veranstaltung an. Es handelt sich dabei um eine Autoren- und Zeitzeugenlesung mit Arno Polzin und Paul Brauhnert zum DDR-Militärstrafvollzug und dessen Disziplinareinheit in Schwedt.

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Volksstimme - 08. April 2017

Jugendwerkhof DDR
Ehms: "Das hat mein Leben geprägt“

Torsten Ehms verbrachte drei Jahre im Jugendwerkhof Burg, dem größten Jugendwerkhof der DDR. Eine Zeit, die ihn bis heute begleitet.

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Sächsische Zeitung - 07. April 2017

Ausstellung zu Repressalien im Heim
Eine Wanderausstellung zeigt die DDR-Praxis der Umerziehung. Ein Kapitel betrifft Königstein.

Die Torgauer Wanderausstellung "Ziel: Umerziehung" macht Halt in Königstein. Vom 10. April bis zum 8. Mai ist sie im Treffpunkt in Königstein zu sehen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der repressiven Heimerziehung in der DDR. Mit der Ausstellung erinnert die Organisatorin, die Festung Königstein gGmbH, daran, dass es von 1949 bis 1955 auch auf der Festung einen Jugendwerkhof gab.

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Die Welt - 05. April 2017

Gesprächsgruppe für ehemalige DDR-Heimkinder

Für ehemalige DDR-Heimkinder will Sachsen-Anhalts Landesbeauftragte erstmals in Magdeburg eine psychosoziale Gesprächsgruppe anbieten.

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Freie Presse - 24. März 2017

Die vergessene Zwangsanstalt draußen im Wald

Heute ist es kaum noch bekannt, dass Johanngeorgenstadt einen Jugendwerkhof hatte. Ein früherer Ausbilder bricht jetzt eine Lanze für seine Kollegen - und ein Insasse sagt, was er davon hält.

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Torgauer Zeitung - 14. März 2017

DDR-Heime im internationalen Fokus

Ja, auch das gibt’s: Ein Torgau-Besuch muss nicht zwangsläufig mit dem  Schloss Hartenfels verbunden sein. So geschehen vor wenigen Tagen, als Achtklässler des Halleschen Elisabeth-Gymnasiums für einen Tag Station an der Elbe machten. Ihr Ziel: die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof.

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