Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2018

Torgauer Zeitung - 19. November 2018

Aus der "Hölle von Torgau" ans Licht gekommen
Festveranstaltung 20 Jahre Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof Torgau“ würdigte am Wochenende die einzigartige Aufarbeitung von DDR-Unrecht.

"Was nicht gepasst hat, wurde passend gemacht!" Scharf dringen diese Worte in der Grußansprache von Roland Jahn durch die dichtbesetzten Sitzreihen der Alltagskirche in die Ohren der Frauen und Männer. [...]
Genau 29 Jahre, nachdem der letzte Jugendliche am 17. November 1989 aus der Torgauer Anstalt entlassen wurde, gab es am Samstag, 17. November 2018, eine Festveranstaltung zum 20jährigen Bestehen der „Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau“ (GJWH). Sie umrahmte das nunmehr 16. Treffen ehemaliger Heimkinder und begann mit einem Festakt am Vormittag in der Torgauer Alltagskirche.

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Focus online - 19. November 2018

20 Jahre Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau
Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange sichert weitere Unterstützung zu.

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau hat Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange die Arbeit des Trägervereins der Gedenkstätte gewürdigt.

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Mitteldeutsche Zeitung - 19. November 2018

Ausbruch aus DDR-Jugendwerkhof
Um fliehen zu können, sollte einer sterben

Die Geschichte der fünf Jugendlichen war lange in Vergessenheit geraten. Erst im vergangenen Jahr stieß die Journalistin Nathalie Nad-Abonji bei Recherchen zu Kinderheimen in der DDR auf den Tötungsversuch. Mit ihrem Kollegen Alexander Krützfeldt begann sie den Fall aufzuarbeiten. Ihre Recherchen veröffentlichten sie beim Deutschlandradio Kultur und in der Süddeutschen Zeitung.

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MDR Sachsen Spiegel - 17. November 2018

DDR-Jugendwerkhof: Hölle von Torgau

20 Jahre Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau: Er war der einzige geschlossene Jugendwerkhof der DDR - die Hölle von Torgau. Keine Kriminellen wurden hier weggeschlossen, sondern bockige Punks, rebellische Jugendliche und vernachlässigte Heimkinder.

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Leipziger Volkszeitung - 14. November 2018

Geschichte einer verlorenen Jugend

Mit Einrichtung der Gedenkstätte im Jahr 1998 wurde ein wichtiger historischer Ort der DDR-Geschichte vor dem Vergessen bewahrt. Sie steht heute als Synonym für das gesamte unmenschliche Strafsystem der DDR-Spezialheime, das etwa 135 000 Kinder und Jugendliche durchlaufen mussten.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der die Gedenkstätte im vergangenen September besucht hatte, hebt das Wirken des Trägervereins Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau hervor. "Es ist wichtig, dass der Verein die Erinnerung wach hält und wir unterstützen ihn dabei", so der Regierungschef.

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Dresdner Neueste Nachrichten - 14. November 201

Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof wird 20

Nach Ansicht der Gedenkstätte fühlen sich auch fast 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution viele Betroffene von der Öffentlichkeit nicht verstanden und mit Vorurteilen konfrontiert. Deshalb sollen neue Kommunikationsformen gefunden werden. Ein Beispiel dafür ist das Festkonzert, das am 17. November Premiere haben wird. Es verbindet klassische Musik mit Dialogen zur zeitgeschichtlichen Aufarbeitung. Unter dem Titel "Abgestempelt - Impressionen einer Spurensuche" wird es von den Ensembles "Panthera" und "Camandra", Zeitzeugen und Jugendlichen aufgeführt.

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Tag24 - 13. November 2018

Schreckliche Zeit für Kinder der DDR: Horror-Erinnerungen an Jugendwerkhof Torgau
Am 17. November 1989 wurde der letzte Jugendliche aus dem geschlossenen Jugendwerkhof Torgau entlassen. Damit ging ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte zu Ende.

Das Leben in der Anstalt für angeblich schwer erziehbare Jugendliche in der DDR, die diszipliniert werden sollten, zeigt seit 20 Jahren eine Gedenkstätte in der Elbestadt auf. Sie habe es sich zur Aufgabe gemacht, das Schicksal aller 135.000 Jugendlichen, die die DDR-Spezialheime durchlaufen mussten, vor dem Vergessen zu bewahren, sagte ein Sprecher. Auf einem Festakt soll an diesem Samstag ihre Arbeit gewürdigt werden.

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Torgauer Zeitung - 13. November 2018

Festakt und Festkonzert
Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof begeht am Samstag in der Torgauer Alltagskirche ihr 20-jähriges Bestehen.

Die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau leistet als Trägerverein der Gedenkstätte seit Mitte der 1990er Jahre einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung und Aufarbeitung der SED-Diktatur. Mit Einrichtung der Gedenkstätte im Jahr 1998 wurde ein wichtiger historischer Ort der DDR-Geschichte vor dem Vergessen bewahrt. Sie steht heute als Synonym für das gesamte unmenschliche Strafsystem der DDR-Spezialheime, das etwa 135 000 Kinder und Jugendliche durchlaufen mussten.

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Mitteldeutsche Zeitung - 13. November 2018

DDR-Jugendwerkhof Torgau: Das Schicksal von "unerziehbaren" Kindern und Jugendlichen in der DDR soll vor dem Vergessen bewahrt werden. Ein Verein setzt sich dafür ein.

Torgau - Am 17. November 1989 wurde der letzte Jugendliche aus dem geschlossenen Jugendwerkhof Torgau entlassen. Damit ging ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte zu Ende.

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Torgauer Zeitung - 12. November 2018

Bildungsvierer für Zschopau

Torgau. 150 Gymnasiasten erlebten am Freitag in Torgau eine Premiere und Frank Fischer schien ganz von den Socken zu sein. Der Geschichts- und Deutschlehrer aus dem Gymnasium Zschopau war schon zur Mittagspause voll des Lobes über den gelungenen Projekttag.

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