Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2018

Torgauer Zeitung - 10. November 2018

Mit dem "Wert der Freiheit" nach Brüssel

Torgau/Brüssel. Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau war unlängst mit einem Bildungsprojekt bei der Europäischen Union zu Gast. 

Am 17. Oktober  konnte die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau in Kooperation mit dem Schweizerhaus Püchau das kulturelle Bildungsprojekt „Freiheitsbilder“ in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union in Brüssel durchführen. Zu Besuch waren 23 Schüler der achten Klasse der Europäischen Schule Brüssel II.

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Süddeutsche Zeitung - 16. September 2018

"Ihr könnt mich umbringen"

Sommer 1989: Fünf Kinder wollen aus dem brutalsten Umerziehungsheim der DDR fliehen - und begehen eine Verzweiflungstat. Die Geschichte von Marko und seinen Zimmergenossen.

Marko stanzt Tabak in eine Zigarettenhülse, als er diesen Satz sagt: "Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Paul wirklich sterben will, ich hätte das nie gekonnt." An den Abend im Juli vor 29 Jahren kann sich Marko noch sehr genau erinnern. Sein schlechtes Gewissen quält ihn bis heute. Er weiß noch, dass er wegschaute, als er am Bettlaken zog. Aber dann musste er irgendwann doch kurz hinsehen.

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Torgauer Zeitung - 15. September 2018

Zum ersten Mal einen sächsischen Ministerpräsidenten zu Gast

Torgau. Gabriele Beyler, Vorsitzende der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, konnte zum Tag der Sachsen den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof begrüßen.

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Deutschlandfunk Kultur - 10. bis 14. September 2018

5teilige Radioserie
"Ihr könnt mich umbringen"

Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall: Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau, einem brutalen Umerziehungsheim der DDR. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan. Dafür soll sich einer von ihnen tot stellen. Aber er will nicht nur tot daliegen, er will wirklich sterben. Sein Lebenswille ist gebrochen. Dabei ist er erst 16 Jahre alt. Zeitzeugen und Reporter erzählen in einer fünfteiligen Serie die Geschichte einer Verzweiflungstat.

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Deutschlandfunk Kultur - 12. September 2018

DDR-Jugendwerkhof Torgau
Schleppende Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch

Torgau vor wenigen Tagen. Die 10. Klasse einer Torgauer Oberschule ist mit einem Projekttag zu Gast in der Gedenkstätte des ehemaligen ´Geschlossenen Jugendwerkhofes` Torgau. In einem Kurzvortrag erfahren die Schüler, wie es bis 1989 hinter den hohen Mauern und den vergitterten Fenstern zuging. "Und Ihr seht hier das Zitat des langjährigen Direktors der Einrichtung, der diese Einweisungsprozedur beschrieben hat: `In der Regel benötigen wir 3 Tage, um die Jugendlichen auf unsere Forderungen einzustellen.`"

Isolation, Repression und immer wieder Arrest
Mittel zum Zweck waren körperliche Gewalt, Isolation, Repression und immer wieder Arrest, in Dunkelzellen im Keller, die bis heute erhalten sind. Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass auch sexueller Missbrauch in Torgau zum Alltag gehörte.

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Märkische Allgemeine - 11. September 2018

Sächsische Zeitung - 10. September 2018

Radioserie über den Jugendwerkhof Torgau

Torgau. Der geschlossene Jugendwerkhof Torgau galt als besonders brutale Umerziehungseinrichtung in der DDR. Mehr als 4 000 Jugendliche sollten hier von 1964 bis 1989 lernen, sich sozialistischen Lebensnormen unterzuordnen. Deutschlandfunk Kultur und Süddeutsche Zeitung erzählen erstmals die Geschichte eines dramatischen Fluchtversuchs einer Gruppe von Insassen – im Sommer 1989, kurz vor dem Ende der DDR. Vom 10. bis 14. September rekonstruieren Zeitzeugen und Reporter im Programm von Deutschlandfunk Kultur die Verzweiflungstat: "Ihr könnt mich umbringen". Die fünf Teile der Radioserie sind jeweils in der Sendung „Studio 9 – Kultur und Politik am Morgen“ um 8.35 Uhr zu hören. 

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Ostthüringer Zeitung - 30. August 2018

Zur 20. Museumsnacht Ausstellung im Stadtteiljugendtreff Debschwitz
DDR-Heimerziehung im Fokus

Gera. Zum ersten Mal beteiligt sich der Stadtteiljugendtreff Debschwitz des Streetwort Gera e.V. an der Museumsnacht. Der Verein wartet mit einer Ausstellung auf, die ein randständiges, aber wichtiges Thema kommuniziert. "Ziel: Umerziehung – zur Geschichte repressiver Heimerziehung in der DDR" heißt die Wanderausstellung, die seit 2012 bundesweit unterwegs ist und nun in Gera Station macht.

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Dresdner neueste Nachrichten - 3. August 2018


Kritische Worte: Der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow, spricht im DNN-Interview über die Zukunft der Stasiakten-Behörde und Benachteiligungen für Dresden.

Gerade hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung 40 Millionen zur mittelfristigen Förderung der DDR-Forschung vergeben, wissenschaftliche Verbundprojekte mit Bürgerinitiativen sind darunter, hervorragende Sachen – auch die TU Dresden ist mit einem wichtigen Projekt zum Jugendwerkhof Torgau und zur Heimerziehung in Spezialheimen der DDR präsent. Wenn ich aber richtig informiert bin, sind andere wichtige Anträge aus Dresden nicht berücksichtigt worden

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RTL - 24. Juli 2018

Bund unterstützt Forschung zu Heimerziehung in DDR

Das Bundesforschungsministerium möchte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR und dem SED-Unrecht befördern. Deshalb können nun 14 Forschungsverbünde auf Unterstützung aus Berlin bauen. Die Technische Universität (TU) Dresden stellte das gemeinsames Vorhaben mit der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V. am Dienstag vor.

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