Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2018

Mitteldeutsche Zeitung - 13. November 2018

DDR-Jugendwerkhof Torgau: Das Schicksal von "unerziehbaren" Kindern und Jugendlichen in der DDR soll vor dem Vergessen bewahrt werden. Ein Verein setzt sich dafür ein.

Torgau - Am 17. November 1989 wurde der letzte Jugendliche aus dem geschlossenen Jugendwerkhof Torgau entlassen. Damit ging ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte zu Ende.

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Torgauer Zeitung - 17. November 2018

Möbelrücken vor dem Festakt
Ein neuer Hörsessel gibt Besuchern der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau sein Geheimnis preis.

Mit Hilfe eines speziellen Hörsessels erzählen Deutschlandfunk Kultur und Süddeutsche Zeitung erstmals die Geschichte eines dramatischen Fluchtversuchs: Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall. Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan

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Torgauer Zeitung - 12. November 2018

Bildungsvierer für Zschopau

Torgau. 150 Gymnasiasten erlebten am Freitag in Torgau eine Premiere und Frank Fischer schien ganz von den Socken zu sein. Der Geschichts- und Deutschlehrer aus dem Gymnasium Zschopau war schon zur Mittagspause voll des Lobes über den gelungenen Projekttag.

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Torgauer Zeitung - 10. November 2018

Mit dem "Wert der Freiheit" nach Brüssel

Torgau/Brüssel. Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau war unlängst mit einem Bildungsprojekt bei der Europäischen Union zu Gast. 

Am 17. Oktober  konnte die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau in Kooperation mit dem Schweizerhaus Püchau das kulturelle Bildungsprojekt „Freiheitsbilder“ in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union in Brüssel durchführen. Zu Besuch waren 23 Schüler der achten Klasse der Europäischen Schule Brüssel II.

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FOCUS ONLINE - 24. September 2018

Sächsisches Geschichtscamp findet in Chemnitz statt
40 Schüler auf Zeitreise in die DDR-Vergangenheit.

40 Schüler aus Sachsen und anderen Bundesländern (Klasse 9-13) nehmen am siebten sächsischen Geschichtswettbewerb in Chemnitz teil.
Das Sächsische Geschichtscamp ist eine Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, in Zusammenarbeit mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und den regionalen Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanälen.

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Süddeutsche Zeitung - 16. September 2018

"Ihr könnt mich umbringen"

Sommer 1989: Fünf Kinder wollen aus dem brutalsten Umerziehungsheim der DDR fliehen - und begehen eine Verzweiflungstat. Die Geschichte von Marko und seinen Zimmergenossen.

Marko stanzt Tabak in eine Zigarettenhülse, als er diesen Satz sagt: "Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Paul wirklich sterben will, ich hätte das nie gekonnt." An den Abend im Juli vor 29 Jahren kann sich Marko noch sehr genau erinnern. Sein schlechtes Gewissen quält ihn bis heute. Er weiß noch, dass er wegschaute, als er am Bettlaken zog. Aber dann musste er irgendwann doch kurz hinsehen.

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Torgauer Zeitung - 15. September 2018

Zum ersten Mal einen sächsischen Ministerpräsidenten zu Gast

Torgau. Gabriele Beyler, Vorsitzende der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, konnte zum Tag der Sachsen den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof begrüßen.

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Deutschlandfunk Kultur - 10. bis 14. September 2018

5teilige Radioserie
"Ihr könnt mich umbringen"

Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall: Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau, einem brutalen Umerziehungsheim der DDR. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan. Dafür soll sich einer von ihnen tot stellen. Aber er will nicht nur tot daliegen, er will wirklich sterben. Sein Lebenswille ist gebrochen. Dabei ist er erst 16 Jahre alt. Zeitzeugen und Reporter erzählen in einer fünfteiligen Serie die Geschichte einer Verzweiflungstat.

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Deutschlandfunk Kultur - 12. September 2018

DDR-Jugendwerkhof Torgau
Schleppende Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch

Torgau vor wenigen Tagen. Die 10. Klasse einer Torgauer Oberschule ist mit einem Projekttag zu Gast in der Gedenkstätte des ehemaligen ´Geschlossenen Jugendwerkhofes` Torgau. In einem Kurzvortrag erfahren die Schüler, wie es bis 1989 hinter den hohen Mauern und den vergitterten Fenstern zuging. "Und Ihr seht hier das Zitat des langjährigen Direktors der Einrichtung, der diese Einweisungsprozedur beschrieben hat: `In der Regel benötigen wir 3 Tage, um die Jugendlichen auf unsere Forderungen einzustellen.`"

Isolation, Repression und immer wieder Arrest
Mittel zum Zweck waren körperliche Gewalt, Isolation, Repression und immer wieder Arrest, in Dunkelzellen im Keller, die bis heute erhalten sind. Erst seit wenigen Jahren ist bekannt, dass auch sexueller Missbrauch in Torgau zum Alltag gehörte.

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Märkische Allgemeine - 11. September 2018