Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2018

Torgauer Zeitung - 20. Juni 2018

Grenzgeschichten für Gauck

Auch wenn es in den vergangenen Tagen rund um die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau nur noch ein Thema zu geben schien, ging und geht die tägliche Arbeit trotz des Besuchs von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck am 21. Juni weiter. Dazu zählt unter anderem die Arbeit mit Schülern aus Hessen, die sich seit Montag in der Gedenkstätte mit der staatlichen Repression von Kindern und Jugendlichen in der SED-Diktatur auseinandersetzen und dem Wert der Freiheit auf den Grund gehen. Parallel dazu weilen Schüler des Beruflichen Schulzentrums Grimma, die über das Storytellingportal www.grenzgeschichten.net Geschichten zu den Schicksalen von Betroffenen repressiver DDR-Heimerziehung erstellen, in der Gedenkstätte.

Stichwort "Umerziehung zu sozialistischen Persönlichkeiten": Vor wenigen Tagen fiel am Staatsschaupiel Dresden der letzte Vorhang für die Aufführung von "Der Weg ins Leben".

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Dresdner Neueste Nachrichten - 20. Juni 2018

Gauck besucht Torgauer Gedenkstätte
Altbundespräsident trifft Schüler und frühere Insassen

Joachim Gauck kommt morgen nach Torgau. Dabei will er auch mit Schülern ins Gespräch kommen, die an diesem Tag am bundesweiten Medienprojekt "Grenzgeschichten - crossing borders" der Stiftung Zuhören in Kooperation mit der Gedenkstätte teilnehmen.

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Torgauer Zeitung - 14. Juni 2018

Gedenkstätte sitzt bei Förderung mit im Boot

Erst die Besuchszusage von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, dann die Zusage aus dem Bundesministerium für Bildung uns Forschung (BMBF): Der Bund stärkt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mir der DDR und dem SED-Unrecht.

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Torgauer Zeitung – 13. Juni 2018

Bundespräsident a. D. besucht Jugendwerkhof

Am 21. Juni besucht Joachim Gauck die bundesweit einzige Gedenkstätte, die eine Auseinandersetzung mit dem repressiven DDR-Heimerziehungssystem ermöglicht und an die jugendlichen Opfer des Erziehungssystems erinnert. Sein Ziel ist die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Die Torgauer Zeitung sprach darüber mit Gabriele Beyler, der Vorstandsvorsitzenden des Trägervereins der Gedenkstätte.

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Leipziger Volszeitung - 5. Juni 2018

Kurzfilm zur DDR-Jugendhilfe hat Premiere

Katrin Büchel, Filmkünstlerin aus Berlin, musste in ihrer Jugend mehrere Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe – unter anderem den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau – durchlaufen. In ihrem Kurzfilm mit 3D-Animation „Anzahl der Freiheitsgrade“ befremdet si künstlerisch ihre traumatischen Erfahrungen von Eingesperrtsein, Willkür und Zwang.

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Torgauer Zeitung - 4. Juni 2018

Gedenkstätte erhält Dauerleihgabe

Die Ausstellung "Geschichte der Kindheit im Heim" im Waisenhaus Potsdam ist beendet. Der Teil zur DDR-Heimerziehung geht nun als Dauerleihgabe  an die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Studierende der Fachhochschule (FH) Potsdam haben diesen erstellt. In Kooperation mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau haben sie sich ein Jahr lang in der Lehrveranstaltung "Aufwachsen im Heim – Gestern und heute" mit Zielen und Strukturen der DDR-Heimerziehung auseinandergesetzt.

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Kreuzer online - 31. Mai 2018

Kinobar Prager Frühling Leipzig: Anzahl der Freiheitsgrade

Katrin Büchel, Filmkünstlerin aus Berlin, musste in ihrer Jugend mehrere Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe, u. a. den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau, durchlaufen. In ihrem Kurzfilm mit 3-D-Animation verfremdet sie künstlerisch diese traumatischen Erfahrungen von Eingesperrtsein, Willkür und Zwang. Anschließend Podiumsgespräch in Kooperation mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof (GJWH) Torgau und dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig.

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Kurier.at - 9. Mai 2018

Angst erzeugt Verrat & Unterdrückung, doch Widerstand ist möglich

"Weggesperrt" nach einem Jugendroman nun als Theaterstück – gespielt von Jugendlichen – im Wiener WuK.. Auf der Basis des Romans „Weggesperrt“ von Grit Poppe (Cecilie Dressler Verlag, Fortsetzungsbände "Abgehauen", "Schuld"), die ihn nach vielen Interviews mit Zeitzeugen vor ca. zehn Jahren geschrieben hatte, verfasste Jaqueline Frittel eine Theaterversion.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - 24. April 2018

Schauspielhaus Dresden : Kartoffelregen und künstliche Wunden

Es wird dunkel und still im großen Saal des Staatsschauspiels Dresden, und der Vorhang öffnet sich. Schemenhaft sind Menschen zu erkennen, zusammengedrängt, nur spärlich von einem Scheinwerfer angestrahlt. Das Stück „Der Weg ins Leben“ wird von hier aus seinen Lauf nehmen und erschütternde Schicksale der Umerziehung von Jugendlichen in der DDR, zum Beispiel im Jugendwerkhof Torgau, erzählen.

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Märkische Allgemeine - 19. April 2018

Misshandlung, Vergewaltigung, Demütigung

Rico Wust ist in verschiedenen DDR-Kinderheimen groß geworden, in denen er auf´s Schlimmste misshandelt wurde. Seitdem kämpft er für ein wenig Normalität in seinem Leben, aber noch viel härter für eines: Gerechtigkeit.

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