Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2019

Die Tageszeitung - 21. November 2019

Heimerziehung nach der Wende - Die Willenbrecher

Die DDR hatte eine vormoderne Heimerziehung, das sagt ein Blick in die Fachliteratur. Es war normal, dass Kinder zu Disziplin erzogen wurden. Laut der Heimordnung aus dem Bildungsministerium von Margot Honecker hatten alle Heimkinder „die Forderungen der Erzieher und Lehrer zu erfüllen“, und „sich diszipliniert zu verhalten“. (...) Besonders schlimm ging es im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau zu. Dort gab es ein Aufnahmeritual, das den Jugendlichen durch den Schock der sofortigen Isolierung gefügig machen sollte – beschrieben in dem Buch „Den neuen Menschen schaffen“ von Verena Zimmermann.

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Vogtland Anzeiger - 10. November 2019

Demokratie zum Be-Greifen

Neun Achtklässler der Trias Oberschule Elsterberg zeigten am Freitag im Malzhaus eine szenische Lesung über die Zeit der Wende 1989. In dem von ihnen geschriebenen Stück verarbeiteten sie Erzählungen von Eltern und Großeltern.

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Die Bundesregierung - 9. November 2019

30 Jahre Mauerfall

Eines der dunkelsten Kapitel der DDR erlebte Kathrin Begoin. Bereits mit 15 Jahren wurde sie in einen Jugendwerkhof eingewiesen. Aufgrund mehrerer Fluchtversuche verlegte man sie schließlich in den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Dass dort Demu?tigungen und Misshandlungen der Jugendlichen durch die „Erzieher“ zum Alltag gehörten, wurde lange ignoriert.

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Saarländischer Rundfunk - 7. November 2019

30 Jahre Mauerfall Folge 3: Torgau

Vor 30 Jahren fiel die Mauer - Zeit für eine Bilanz. SR-Reporterin Carolin Dylla kommt ursprünglich aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit Kameramann Ben Eck war sie vier Tage in Ostdeutschland unterwegs. Los geht der Trip in Magdeburg. Als letzte Station ihrer Reise besuchen sie Torgau. Torgau steht für eine der dunkelsten Seite des DDR-Regimes: die erzwungene Umerziehung von Kindern und Jugendlichen zu "sozialistischen Vorzeigebürgern".

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Wallstreet Online - 7. November 2019

DDR-Aufarbeitung wichtig für Demokratie

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat den Wert der DDR-Aufarbeitung für die Demokratie betont. Zugleich beklagte sie indirekt, dass die AfD versuche, das Erbe der Friedlichen Revolution für eigene Zwecke zu missbrauchen: "Erinnerungsorte, Gedenkstätten und Institutionen helfen zu verstehen, was eine Diktatur ausmacht", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben) unmittelbar vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls. "Sie schärfen das Bewusstsein für den Wert der Demokratie in Deutschland."

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Torgauer Zeitung 7. November 2019

30 Jahre Wende - auch in Torgau

Wer in diesen Tagen Zeitung liest oder fernsehen schaut, der wird sich erinnern an die aufregenden Wochen vor 30 Jahren, als Unruhe und Unzufriedenheit in unserem Land (der DDR) immer größer wurde und die Sehnsucht nach Veränderung die Menschen schließlich auf die Straße trieb.

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Torgauer Zeitung – 7. November 2019

Ausstellung in Franken

Am Montag wurde die von der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau konzipierte Wanderausstellung "ZIEL: UMERZIEHUNG! Die Geschichte repressiver Heimerziehung der DDR" an der Würzburger Universität eröffnet.

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Presse Augsburg - 7. November 2019

Kulturstaatsministerin: DDR-Aufarbeitung wichtig für Demokratie

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat den Wert der DDR-Aufarbeitung für die Demokratie betont. Zugleich beklagte sie indirekt, dass die AfD versuche, das Erbe der Friedlichen Revolution für eigene Zwecke zu missbrauchen: „Erinnerungsorte, Gedenkstätten und Institutionen helfen zu verstehen, was eine Diktatur ausmacht“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) unmittelbar vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls. „Sie schärfen das Bewusstsein für den Wert der Demokratie in Deutschland.“

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Universität Würzburg - 5. November 2019

Repressive Heimerziehung in der DDR

Im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau wurden Jugendliche der DDR „umerzogen“ und gebrochen. Eine Gruppe Studierender will mit einer Wanderausstellung und einem Konzert- und Dialogstück am 11. November darüber informieren.

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Mitteldeutsche Zeitung - 4. November 2019

SED-Unrecht Längst kein Schlussstrich

Zwei Jahre ihrer Jugend hat eine Jessenerin in den Jugendwerkhöfen Gerswalde und Burg verloren, hat dort Repression und Erniedrigung erlebt. Seit zehn Jahren kämpft sie um die Anerkennung als Opfer von SED-Unrecht.

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