2019

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17. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder am 7. September

»Stimmen ehemaliger DDR-Heimkinder sichern und Forschungslücken schließen!«
Nach einem ereignisreichen Jahr 2018 freuen wir uns auf das mittlerweile 17. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder. Auch in diesem Jahr gibt es wichtige Neuigkeiten. So wurde die Initiativgruppe Geschlossener Jugend­werkhof Torgau e.V. für ihr Engagement bei der Erinne­rung und Aufklärung von DDR-Heimerziehung mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgezeichnet. Ihnen, liebe Betroffene, gilt dabei unser besonderer Dank, denn nur mit Ihnen gemeinsam war und ist eine Aufarbeitung überhaupt erst möglich.
Auch freuen wir uns, dass die wissenschaftli­che Forschung zur DDR-Heimerziehung inzwischen eine Stärkung er­fahren hat. Gerne möchten wir die neuesten Forschungsprojekte und neue Wege der Vermittlung für eine Auseinandersetzung mit repressiver DDR-Heimerziehung vorstellen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

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Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. erhält Karl-Wilhelm-Fricke-Preis

Am 13. Juni wurde die Initiativgruppe mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Persönlichkeiten, Projekte und Initiativen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken.

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Vortrag und Diskussion "Jugendwerkhöfe in der DDR"

28. Mai, 19 Uhr | Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung "Jugendwerkhof Königstein 1949 – 1955" findet in der Gedenkstätte Münchner Platz in Dresden eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt.

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Stimmen ehemaliger DDR-Heimkinder sichern!

9. Mai 2019, 18 Uhr || BStU-Außenstelle Leipzig
Podiumsdiskussion und Zeitzeugengespräch

Der Aufbau eines »Zeitzeugenarchivs ehemaliger DDR-Heimkinder« ist ein neues Projekt der Gedenkstätte. In einem Podiumsgespräch soll das durch den Ostbeauftragten der Bundesregierung geförderte Vorhaben vorgestellt werden. Historiker und Zeitzeugen diskutieren die Notwendigkeit, Stimmen und persönliche Schicksale Betroffener in einem Zeitzeugenarchiv für nächste Generationen zu sichern.

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»Ihr könnt mich umbringen« - Fluchtversuch aus dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau

27. April 2019, 16 Uhr || Podiumsdiskussion zum Radiofeature des Deutschlandfunks Kultur
Im Rahmen der Gedenkveranstaltung "ELBE DAY" diskutiert die Gedenkstätte einen erschreckenden Vorfall  im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau: Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall. Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau.

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Buchpräsentation: »Die (Zellen-) Tür schlägt zu. Dich kriegen wir auch noch«

25. April, 20 Uhr || Literaturforum im Brecht-Haus Berlin
Wolfgang Benz im Gespräch mit Dietmar Rummel
Der Autor wächst in einem DDR-Kinderheim auf. Als junger Erwachsener begeistert er sich für westliche Musik, schließt sich einem Freundeskreis an, der einen Lebensstil sucht, der den von der SED propagierten Verhaltensnormen widerspricht. Die Verweigerung des Wehrdienstes mit der Waffe macht den jungen Mann endgültig zum Außenseiter.

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Neuer Sonderband erstmals präsentiert

LEIPZIGER BUCHMESSE
Buchpremiere anlässlich des Festivals "Leipzig liest"

Dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution liefern die Autoren Baumgart, Feldhoff und Mützel erstmals eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme zum Prozess der gesellschaftlichen, politischen und juristischen Aufarbeitung von DDR-Heimerziehung. Daneben dokumentiert das Beispiel des 25 Jahre andauernden Kampfes um strafrechtliche Rehabilitierung von Ralf Weber den außergewöhnlichen Einsatz und das unermüdliche Engagement eines Einzelnen für die Anerkennung von ehemaligen DDR-Heimkindern als jüngste Opfergruppe der SED-Diktatur.

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Internationaler Besuch in der Gedenkstätte

"Einen bleibenden Eindruck hinterlassen"
Jugendarbeiter verschiedener Organisationen aus Polen, der Ukraine, Russland, Estland und Deutschland besuchten im März die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Bei der Umsetzung des englischsprachigen Seminartages erhielt die Bildungsreferentin Unterstützung von Julia Haarseim, Lehrerin in Halle für Deutsch als Fremdsprache.

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"Das Leben in der Hölle auf Erden"

Tanja Witte, Lehrerin an der Vogelsberschule: "Ihr Besuch in Torgau hat sie dazu inspiriert..."
Anna Wecker von der Vogelsbergschule in Schotten (Hessen) hat sich nach Projekttagen in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkof Torgau (gefördert von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung/Schwerpunktprojekt) mit dieser Einrichtung näher beschäftigt und darüber eine fiktive Geschichte geschrieben: "Das Leben in der Hölle auf Erden". Dieser Text hat die Jury des 15. Jugend-Literaturpreises der OVAG im vergangenen Jahr derart beeindruckt, dass sie die 16-Jährige unter die 24 Gewinner des Wettbewerbs auswählte.

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