Rückblick 2019

Unsere aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Startseite.

7.1. bis 26.02. | Ausstellungen auf Station in Wien

»ZIEL: UMERZIEHUNG!« und »AUF BIEGEN UND BRECHEN«
Beide mobile Ausstelungen sind bis Ende Februar an der Universität Wien zu sehen. Sie informieren die Besucher über das repressive DDR-Heimerziehungssystem.

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5.12. | Multimediale Lesung in der Gedenkstätte

Zeitzeugenbericht: Punk in der DDR
In einer Performance aus Livemusik, Ton-Dokumenten, Bildspots und einer Lesung aus Stasi-Unterlagen und Originaldokumenten berichtet Geralf Pochop gemeinsam mit dem Musiker Sebastian Schmidt über sein Leben als Punk in der DDR. Als Jugendlicher gehörte Geralf Pochop zur Punk-Szene in Halle/Saale.

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3.12. | Seminar mit Zeitzeugengespräch in Dresden

SPUREN SUCHEN: Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau als Endstation im Erziehungssystem der DDR
Am 3.12. von 13 bis 18 Uhr findet in Zusammenarbeit mit der Brücke/Most-Stiftung in Dresden ein Seminartag statt, bei dem die Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau dargestellt wird. Zudem berichtet ein Zeitzeuge über seine Erlebnisse in dieser geschlossenen DDR-Disziplinierungseinrichtung. Die Veranstaltung findet in der Brücke-Villa in Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

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11.11. | Konzert und Dialogstück an der Universität Würzburg

20 Uhr | Universität Würzburg | Foyer-Bereich/Raum 02.301
»Abgestempelt - Impressionen einer Spurensuche«
Am 11. November um 20 Uhr findet im Rahmen der Ausstellungspräsentation »ZIEL: UMERZIEHUNG! Die Geschichte repressiver Heimerziehung der DDR« der Gedenkstätte das Konzert und Dialogstück zur Aufklärung und Erinnerung an die Schicksale der Betroffenen von repressiver DDR-Heimerziehung an der Universität Würzburg statt. In diesem Festkonzert haben sich Musiker, Zeitzeugen und Jugendliche gemeinsam auf den Weg gemacht eine Vermittlungsform zu finden, welche Aufklärung und Erinnerung an die DDR-Heimerziehung neu definiert.

»ZIEL: UMERZIEHUNG!«

4.11. bis 22.11.| Ausstellung auf Station in Würzburg
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution und der Auflösung des Geschlossenen Jugendwerkhof Torgaus im November 1989 möchte eine Gruppe Studierender der Universität Würzburg in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für die Thematik repressiver Heimerziehung sensibilisieren und der Opfer gedenken.

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7.11. | Erstausstrahlung im SR-Fernsehen

 "30 Jahre Mauerfall Folge 3: Torgau"
Vor 30 Jahren fiel die Mauer - Zeit für eine Bilanz. SR-Reporterin Carolin Dylla kommt ursprünglich aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit Kameramann Ben Eck war sie vier Tage in Ostdeutschland unterwegs. Los geht der Trip in Magdeburg. Als letzte Station ihrer Reise besuchten sie Torgau.

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Wanderausstellung auf Station in Torgauer Marienkirche

Den 30. Jahrestag der "Friedlichen Revolution" hat man sich bei der evangelischen Kirchengemeinde zum Anlass genommen und präsentiert die Wanderausstellung der Gedenkstätte zur Friedlichen Revolution in Torgau. Besonders hervorzuheben sind die einzigartigen Fotografien der Torgauer Fotografen Manfred und Erdmute Bräunlich, welche den Herbst 1989 in Torgau auf eindrucksvolle Weise dokumentieren. Zudem wird in der Ausstellung auch ein Blick hinter die Mauern des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau im Herbst 1989 geworfen und aufgezeigt, wie Personal und Verantwortliche versuchten, das Aufbegehren und die Freiheitsrufe der Bürger auf der Straße von den Jugendlichen fernzuhalten.

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17. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder am 7. September

»Stimmen ehemaliger DDR-Heimkinder sichern und Forschungslücken schließen!«
Nach einem ereignisreichen Jahr 2018 freuen wir uns auf das mittlerweile 17. Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder. Auch in diesem Jahr gibt es wichtige Neuigkeiten. So wurde die Initiativgruppe Geschlossener Jugend­werkhof Torgau e.V. für ihr Engagement bei der Erinne­rung und Aufklärung von DDR-Heimerziehung mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgezeichnet. Ihnen, liebe Betroffene, gilt dabei unser besonderer Dank, denn nur mit Ihnen gemeinsam war und ist eine Aufarbeitung überhaupt erst möglich.
Auch freuen wir uns, dass die wissenschaftli­che Forschung zur DDR-Heimerziehung inzwischen eine Stärkung er­fahren hat. Gerne möchten wir die neuesten Forschungsprojekte und neue Wege der Vermittlung für eine Auseinandersetzung mit repressiver DDR-Heimerziehung vorstellen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

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8. Sächsisches Geschichtscamp

»‘Ich krieg` hier Gänsehaut!‘ 30 Jahre Friedliche Revolution - Für ein offenes Land mit freien Menschen«
Das diesjährige Geschichtscamp in Leipzig bietet Schüler*innen die Gelegenheit, spannende Themen der Friedlichen Revolution und ihrer Vorgeschichte zu erforschen. Die Gedenkstätte ist seit sieben Jahren fester Kooperationspartner des Geschichtscamps.

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Vortrag und Diskussion "Jugendwerkhöfe in der DDR"

28. Mai, 19 Uhr | Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung "Jugendwerkhof Königstein 1949 – 1955" findet in der Gedenkstätte Münchner Platz in Dresden eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt.

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Stimmen ehemaliger DDR-Heimkinder sichern!

9. Mai 2019, 18 Uhr || BStU-Außenstelle Leipzig
Podiumsdiskussion und Zeitzeugengespräch

Der Aufbau eines »Zeitzeugenarchivs ehemaliger DDR-Heimkinder« ist ein neues Projekt der Gedenkstätte. In einem Podiumsgespräch soll das durch den Ostbeauftragten der Bundesregierung geförderte Vorhaben vorgestellt werden. Historiker und Zeitzeugen diskutieren die Notwendigkeit, Stimmen und persönliche Schicksale Betroffener in einem Zeitzeugenarchiv für nächste Generationen zu sichern.

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»Ihr könnt mich umbringen« - Fluchtversuch aus dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau

27. April 2019, 16 Uhr || Podiumsdiskussion zum Radiofeature des Deutschlandfunks Kultur
Im Rahmen der Gedenkveranstaltung "ELBE DAY" diskutiert die Gedenkstätte einen erschreckenden Vorfall  im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau: Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall. Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau.

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Buchpräsentation: »Die (Zellen-) Tür schlägt zu. Dich kriegen wir auch noch«

25. April, 20 Uhr || Literaturforum im Brecht-Haus Berlin
Wolfgang Benz im Gespräch mit Dietmar Rummel
Der Autor wächst in einem DDR-Kinderheim auf. Als junger Erwachsener begeistert er sich für westliche Musik, schließt sich einem Freundeskreis an, der einen Lebensstil sucht, der den von der SED propagierten Verhaltensnormen widerspricht. Die Verweigerung des Wehrdienstes mit der Waffe macht den jungen Mann endgültig zum Außenseiter.

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ZEITZEUGENAUFRUF:

»DDR-Heimkindern eine Stimme geben«

Wenn Sie in einem Spezialkinderheim, Jugendwerkhof, Durchgangsheim, Kombinat der Sonderheime oder dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau untergebracht waren und Ihre Erinnerungen und/oder Dokumente, Briefe, Fotos usw. zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich gerne melden. 

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Ausstellung in Eilenburg

EILENBURG, RÖDGENER LANDSTRASSE
Eine deutsche Heimgeschichte

Die im Oktober 2018 am historischen Ort eröffnete Ausstellung der Betroffeneninitiative »Missbrauch in DDR-Heimen« e.V. über die verschiedenen Epochen der Heimeinrichtung von 1928 bis 1989 kann samstags und sonntags von 13-17 Uhr auf dem heutigen Gelände des St. Martin Caritas Hilfeverbundes Eilenburg besichtigt werden. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Website der Betroffeneninitiative.

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Neuer Sonderband erstmals präsentiert

LEIPZIGER BUCHMESSE
Buchpremiere anlässlich des Festivals "Leipzig liest"

Dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution liefern die Autoren Baumgart, Feldhoff und Mützel erstmals eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme zum Prozess der gesellschaftlichen, politischen und juristischen Aufarbeitung von DDR-Heimerziehung. Daneben dokumentiert das Beispiel des 25 Jahre andauernden Kampfes um strafrechtliche Rehabilitierung von Ralf Weber den außergewöhnlichen Einsatz und das unermüdliche Engagement eines Einzelnen für die Anerkennung von ehemaligen DDR-Heimkindern als jüngste Opfergruppe der SED-Diktatur.

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Internationaler Besuch in der Gedenkstätte

"Einen bleibenden Eindruck hinterlassen"
Jugendarbeiter verschiedener Organisationen aus Polen, der Ukraine, Russland, Estland und Deutschland besuchten im März die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Bei der Umsetzung des englischsprachigen Seminartages erhielt die Bildungsreferentin Unterstützung von Julia Haarseim, Lehrerin in Halle für Deutsch als Fremdsprache.

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"Das Leben in der Hölle auf Erden"

Tanja Witte, Lehrerin an der Vogelsberschule: "Ihr Besuch in Torgau hat sie dazu inspiriert..."
Anna Wecker von der Vogelsbergschule in Schotten (Hessen) hat sich nach Projekttagen in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkof Torgau (gefördert von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung/Schwerpunktprojekt) mit dieser Einrichtung näher beschäftigt und darüber eine fiktive Geschichte geschrieben: "Das Leben in der Hölle auf Erden". Dieser Text hat die Jury des 15. Jugend-Literaturpreises der OVAG im vergangenen Jahr derart beeindruckt, dass sie die 16-Jährige unter die 24 Gewinner des Wettbewerbs auswählte.

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