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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung


Bitte beachten Sie unsere neuen Öffungszeiten:

 

Montag: geschlossen

 

Dienstag bis Mittwoch:

Bildungsveranstaltungen für Gruppen

(mit Voranmeldung/kein Individualbesuch möglich)

 

Donnerstag:

Bildungsveranstaltungen für Kleingruppen 

(mit Voranmeldung/kein Individualbesuch möglich)

 

Freitag bis Sonntag:

10 bis 18 Uhr für den Einzelbesuch ohne Voranmeldung

 

Gefördert durch:

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Stiftung StSG

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                    Stadt Torgau

Erforschung des ehemaligen Jugendwerkhofes »Ernst Schneller« Sachsenburg

 

Bei Interesse können Sie sich direkt an Matthias Häusler wenden. Sie erreichen ihn telefonisch unter der Handynummer: 0173 39 43 773 oder unter der E-Mail-Adresse: haeusler.matthias@outlook.de.

 


 

Zeitzeugenaufruf:

Erforschung des ehemaligen Jugendwerkhofes »Ernst Schneller« Sachsenburg

Das Schloss Sachsenburg sowie das dazugehörige Areal bei Frankenberg (Sachsen) haben seit Jahrhunderten eine sehr wechselvolle Geschichte, die es aufzuarbeiten und zu dokumentieren gilt. Ursprünglich als spätgotisches Wohnschloss der Herren von Schönberg gebaut, diente es ab Mitte des 19. Jahrhunderts als Straf- und Korrektionsanstalt. Im 20. Jahrhundert fungierte das Schloss zunächst als Volksschulheim (ab 1926), bevor es von den Nationalsozialisten ab 1933 kurzzeitig als Schutzhaftlager und anschließend als Gauführerinnenschule genutzt wurde. Nach Kriegsende diente das Schloss Sachsenburg als Wohnort für Umsiedler und ab 1947 als Jugendwerkhof, der bis 1967 bestand.

In den letzten Jahren wurde mit der Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte des Areals begonnen. Der Fokus lag hierbei insbesondere in der Erforschung des ehemaligen NS-Schutzhaftlagers.

Um die gesamte Geschichte des Schlosses zu betrachten, erforsche ich seit letztem Jahr im Auftrag der Stadt Frankenberg (Sachsen) den ehemaligen Jugendwerkhof in Sachsenburg. Dort sollten den offiziellen Verlautbarungen zufolge Jugendliche zu „vollwertigen Mitgliedern“ der sozialistischen Gesellschaft (um-)erzogen werden.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes suche ich nun Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, da Sie für die Aufarbeitung eine zentrale Rolle spielen! Ziel der Arbeit ist es, die Geschichte der Einrichtung sowie die individuellen Folgen für die Betroffenen zu betrachten und zu dokumentieren, um langfristig eine Gedenkstätte zu errichten.

Betroffene oder Angehörige, die über Informationen oder Materialien verfügen, können sich gern unter den angegeben Kontaktdaten melden.

 


 

Hier gelangen Sie zum Zeitzeugenaufruf.

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