Home

Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung


Bitte beachten Sie: aufgrund der Corona-Pandemie bleibt die Ausstellung vorerst geschlossen!

 

Gefördert durch:

BKM_Logo

Stiftung StSG

kulturraum_leipziger

                    Stadt Torgau

SAVE THE DATE: 25. Mai 2021 - Abschlussveranstaltung der digitalen Veranstaltungsreihe „Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR“

Jugendliche sollten sich in der DDR zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ entwickeln. Verhielten sie sich unangepasst oder protestierten sie gegen die politischen Verhältnisse, konnten sie in den Blick der Staatsmacht geraden. Es drohte ihnen die Einweisung in Spezialheime „zur Umerziehung“ oder die Inhaftierung in Jugendgefängnissen.
Zu dieser Thematik entwickelten das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau | Stiftung Sächsische Gedenkstätten und die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau ein gemeinsames Bildungsangebot für Gruppen und Schulklassen. In einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Brücke|Most-Stiftung Dresden wird das Angebot vorgestellt.



23. März 2021, 18 bis 20 Uhr
#2 Online-Veranstaltungsreihe „Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR“: Inhaftierung – ein Zeitzeuge berichtet.

In Torgau existierte über viele Jahre ein Jugendgefängnis der DDR. Jugendliche waren dort auch aus politischen Gründen inhaftiert. Sie hatten Widerstand gegen die politische Unfreiheit in der DDR geleistet, hatten gegen den Mauerbau protestiert oder sie gehörten einer verfolgten Jugendkultur an. Mit Geralf Pochop kommt bei der Veranstaltung ein Betroffener zu Wort, der in seiner Jugendzeit zur Punkszene der DDR gehörte und deshalb in Halle an der Saale in Haft geriet.
Darüber hinaus werden die Geschichte des Jugendgefängnisses in Torgau und die tagtäglichen Haftbedingungen für Jugendliche vorgestellt. Die Umerziehung zu „entwickelten sozialistischen Persönlichkeiten“ stand auch im Jugendstrafvollzug der DDR im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung ist die zweite der dreiteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema „Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR. Verfolgung von unangepasstem Verhalten und politischen Protest“. In der ersten Veranstaltung berichtete ein Betroffener über seine Jahre als Jugendlicher in Spezialheimen der DDR und im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Die dritte Veranstaltung beleuchtet in einem Expertinnen-Gespräch jugendliche Subkulturen in der DDR und die Jugendpolitik der SED-Diktatur.

Mehr Informationen und die Zugangsdaten finden Sie auf der Website der Brücke|Most-Stiftung.

weitere Termine:

#3 Online-Veranstaltungsreihe - 25. Mai 2021, 18 bis 20 Uhr: Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR. Jugendkulturen und Jugendpolitik.

#1 Online-Veranstaltungsreihe - 9. März 2021, 18 bis 20 Uhr: Staatliche Repressionen gegen Jugendliche in der DDR. Umerziehung – ein Zeitzeuge berichtet.


Eine Kooperationsveranstaltung der Brücke|Most-Stiftung, dem Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau | Stiftung Sächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof.

Die Veranstaltungen richten sich an Multiplikator*innen, Jugendliche und Interessierte und findet im Rahmen des Projekts „‚Weltoffenes Sachsen (WOS)‘:  Geschichte(n) und die Macht der Diktatur“ statt.

      

<< zurück