Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2015

Torgauer Zeitung - 07. Mai 2015

Lebendiges Einheitsdenkmal eingeweiht

Als erste Stadt im Freistaat Sachsen schuf Torgau ein lebendes Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit und beteiligte sich somit aktiv an der Initiative „Einheitliches Wiedervereinigungsdenkmal“ unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Anschluss an die Einweihung eröffnete man gemeinsam mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau die erste Ausstellung über die Ereignisse im Herbst 1989 in Torgau bis zur ersten freien Kommunalwahl am 6. Mai 1990.

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Augsburger Allgemeine - 16. April 2015

Projekt "Umerziehung"
Im Königsbrunner Rathaus sind bewegende Infos und Dokumente über Schicksale im "Jugendwerkhof Torgau" zu sehen

Aufwühlend und beklemmend ist das Thema der aktuellen Ausstellung im Rathaus mit dem Titel "Ziel: Umerziehung". Sie zeigt die repressive Heimerziehung in der ehemaligen DDR. Auf elf Großtafeln wird über das System der Spezialheime und Jugendwerkhöfe informiert. Zeitzeugen berichten in Hörtexten ihre Erlebnisse und Biografien Betroffener machen auf drastische Weise deutlich, mit welchen Methoden die Seelen junger Menschen gebrochen wurden.

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Torgauer Zeitung - 10. April 2015

"Da wird nichts mehr anbrennen"
Künftig Planungssicherheit für Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau

„Ich bin sehr erleichtert, dass mit dem erhöhten Ansatz des Zuschusses für die Stiftung Sächsische Gedenkstätten die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. mit zusätzlich 30.000 Euro pro Jahr unterstützt werden kann“, so CDU-Landtagsabgeordneter Frank Kupfer.

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Berliner Morgenpost - 15. März 2015

Torgau
Viel Historie in den Elbauen

Ein Stück die Elbstraße hinauf, und dann rechts ins Fischerdörfchen: Dort liegt die sehr eindringliche, modern gestaltete Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof".

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Berliner Zeitung - 12. März 2015

Im DDR-Arbeitslager wurden Jugendliche als Schwerverbrecher behandelt

Rüdersdorf - In der DDR existierte ein Arbeits- und Erziehungslager für aufmüpfige Jugendliche. Rainer Buchwald hat es durchlitten. Er musste wie ein Schwerverbrecher im Steinbruch schuften - weil er lange Haare trug und Westmusik hörte.

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Torgauer Zeitung - 09. März 2015

Wider das Vergessen
Sindelfinger Schüler erkunden Jugendwerkhof

Weil nur wenige in ihrer Heimat wissen, was wirklich in der DDR passierte, geschweige denn schon einmal von einem Jugendwerkhof gehört haben, machte sich die Klasse 9a des Sindelfinger Gymnasiums Unterrieden auf den Weg, der Geschichte auf den Grund zu gehen und die Region in Kenntniss zu setzen. Auf Anfrage unterstütze die Gedenkstätte des Jugendwerkhofes dieses Unterfangen in großem Umfang, stellte die Wanderausstellung "AUF BIEGEN UND BRECHEN" zur Verfügung, leistete in Sindelfingen am 26. Februar, dem Eröffnungstag der Ausstellung, weitere Aufklärungsarbeit und vermittelte Zeitzeugen. Diese Veranstaltung stieß auf ein großes Echo. 300 Schüler und interessierte Sindelfinger wohnten der Eröffnung bei, ein breites Medieninteresse inklusive.

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Torgauer Zeitung - 07. März 2015

364 Millionen Euro schwers Realitätsverständnis
Die TZ sprach mit Gabriele Beyler von der Gedenkstätte Jugendwerkhof über die Entscheidung, den DDR-Heimfonds finanzielle deutlich aufzustocken

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts zur deutlichen Aufstockung des DDR-Heimfonds hob der nordsächsische Bundestagsabgeordnete Marian Wendt die besondere Rolle der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau bereits in der Anfangsphase der Debatte um die Errichtung des Fonds "Heimkinder-Ost" hervor. Gleichzeitig stellte er fest, dass die materielle Entschädigung nicht die seelischen Wunden heilen könne. TZ sprach mit Gabriele Beyler über die neuerliche Aufstockung des Fonds. Beyler ist Vorsitzende der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

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SWR 1 - 1. März 2015

Das Urteil „schwererziehbar“ war in der ehemaligen DDR ruck zuck gefällt. Was das bedeutete, hat eine 9te Klasse am Sindelfinger Gymnasium Unterrieden jetzt aus erster Hand erfahren.

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Kreiszeitung Böblinger Bote - 27. Februar 2015

Was nicht gepasst hat, wurde ausradiert

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Schülerinnen und Schüler des Unterrieden-Gymnasiums haben gestern gebannt Alexander Müller gelauscht. Als der im Alter seiner Zuhörer war, hat er keine unbeschwerte Jugend erlebt. Sondern Willkür der DDR-Heimerziehung. "Auf Biegen und Brechen!"

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Stuttgarter Zeitung - 27. Februar 2015

Aufmüpfige sollten gebrochen werden

"Torgau war die letzte Station des Erziehungssystem der DDR", sagte Manuela Rummel. Sie ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Zusammen mit Alexander Müller berichtete sie den Gymnasiasten von einer der dunkelsten Seiten der DDR. Die Ausstellung "Auf Biegen und Brechen" der Gedenkstätte ist noch bis Ende März am Gymnasium Unterrieden in Sindelfingen zu sehen. Die Klasse 9a des Gymnasiums geht der Frage "Was war die DDR?" nach und wird dabei von der Gedenkstätte unterstützt. Mit dem Projekt bewirbt sich die Schule für den von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder und der Deutschen Gesellschaft e. V. ausgeschriebenen Wettbewerb.

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