Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2015

Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung - 27. Februar 2015

"Oh Mann, das ist doch ein Knast"
Sindelfingen/Torgau: Alexander Müller erzählt im Unterrieden-Gymnasium über seine Zeit als Insasse des Jugendwerkhofs

„Ich war zweimal in Torgau. Einmal hätte auch gereicht. Keinmal auch.“ So beginnt Alexander Müller seinen Vortrag in der rappelvollen Schulmensa. Der Zeitzeuge ist gemeinsam mit Manuela Rummel, Mitarbeiterin der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau auf Einladung der Klasse 9a angereist. Die Schüler beteiligen sich im Rahmen eines Projekts unter der Leitung der Deutsch- und Geschichtslehrerin Ulrike Deyhle am Geschichtswettbewerb „Was war die DDR?“, den die Deutsche Gesellschaft ausgeschrieben hat.

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Leipziger Volkszeitung - 26. Februar 2015

Sachsen zahlt für DDR-Heimkinder 44,3 Millionen Euro zusätzlich

Bund und Ost-Länder stocken Entschädigungsfonds deutlich auf - Antragsfrist wird aber nicht verlängert.

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Stuttgarter-Zeitung.de - 26. Februar 2015

Geschichtsprojekt Aufmüpfige sollten gebrochen werden

„Torgau war die letzte Station des Erziehungssystem der DDR“, sagte Manuela Rummel. Sie ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Zusammen mit Alexander Müller berichtete sie den Gymnasiasten von einer der dunkelsten Seiten der DDR. Die Neuntklässler, die alle Jahre nach der Wende 1989 geboren sind, haben sich in den vergangenen Monaten mit dem Thema DDR beschäftigt.

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MDR Info - 25. Februar 2015

Mehr Geld für DDR-Heimkinder

Die Bundesregierung hat die staatlichen Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder ausgebaut und verlängert. Das Kabinett beschloss eine Aufstockung der Mittel auf maximal 364 Millionen Euro. Anspruchsberechtigt sind Betroffene, die in DDR-Kinder- und Jugendheimen Leid und Unrecht erfahren und Folgeschäden davongetragen haben.

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Lausitzer Rundschau - 25. Februar 2015

Kabinett stockt Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder auf

Berlin (dpa) Die Bundesregierung hat die staatlichen Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder ausgebaut und verlängert. Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Aufstockung der Mittel auf bis zu 364 Millionen Euro. Mit dem Geld soll Betroffenen bei der Bewältigung der Folgeschäden geholfen werden.

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Hamburger Wochenblatt - 3. Februar 2015

Es ist nicht vorbei
Verein "Missbrauch in der Kirche" initiiert

Die Aufarbeitung ist noch lange nicht vorbei. Deshalb gründet Anselm Kohn einen neuen "Verein zur Aufarbeitung von Missbrauch in der evangelischen Kirche". Der Initiator und Vorsitzender ist der Stiefsohn des ehemaligen Ahrensburger Pastoren, der sich in den 80er-Jahren an Jugendlichen, darunter auch seinen Stiefsöhnen, vergangen hatte.

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Deutschlandradio Kultur - 1. Februar 2015

Sexueller Missbrauch "Die Entschädigungsfrage ist nach wie vor offen"

Eine "Anerkennungszahlung" von 2000 bis 3000 Euro leistet die katholische Kirche an Opfer von sexuellem Missbrauch. Doch eine Auseinandersetzung mit dem geschehenen Unrecht finde kaum statt, kritisiert Matthias Katsch von der Vereinigung "Eckiger Tisch".

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Hamburger Abendblatt - 31. Januar 2015

Ahrensburger Missbrauchsinitiative begrüßt Signal aus dem Bundestag

Missbrauchsopfer Anselm Kohn hatte sich im Vorfeld der Berliner Debatte am Freitag an die Fachpolitiker der Fraktionen gewandt, um das Einsetzen einer staatlichen Kommission zur Aufarbeitung zu unterstützen.

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Humanistischer Pressedienst - 27. Januar 2015

"Vertiefte Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR"

Unter der Prämisse "Vertiefte Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR" fanden sich im Dezember 2012 zwölf WissenschaftlerInnen zusammen, die sich zuvor schon für Transparenz der Informationen zur Heimerziehung eingesetzt hatten. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

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Die Welt - 27. Januar 2015

Was vom Missbrauchsskandal blieb

Fünf Jahre nach der Aufdeckung von flächendeckenden sexuellen Vergehen an Kindern in Kirchen und Schulen fällt die Bilanz mager aus. Eine Aufarbeitungskommission soll das ändern.

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