Gedenkstätte GJWH Torgau

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Newsletter der Gedenkstätte

2017

Deutschlandfunk - 14. Februar 2017

Fotografin Katrin Büchel
Der Horror des DDR-Jugendwerkhofs Torgau

Demütigungen und militärischer Drill: Der Jugendwerkhof Torgau gilt als Symbol für die institutionalisierten Gewalt des SED-Regimes. Hier landeten Kinder und Jugendliche, die "auf Linie" gebracht werden sollten. Die Fotografin Katrin Büchel war eine von ihnen - sie hat ihre Erlebnisse in Kunst verarbeitet.

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Magdeburger Volksstimme - 14. Februar 2017

Jugendwerkhof. Mahnung für zukünftige Generationen

Der Jugendwerkhof war eine Disziplinareinrichtung des Ministeriums für Volksbildung der DDR. 1989 gab es 31 Jugendwerkhöfe mit 3336 Plätzen, von denen 2607 belegt waren
Der Jugendwerkhof "August Bebel" Burg wurde 1949 gegründet und existierte bis 1989. Dazu gehörten die Außenstellen "Neues Leben", Blumenthal, Körbelitz, Berliner Chaussee. Hier lebten ständig zwischen 250 und 300 Jugendliche.

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Leipziger Volkszeitung - 11. Februar 2017

Rehabilitierung von DDR-Heimkindern vereinfachen

Der Bundesrat will die Rehabilitierung von DDR-Heimkindern erleichtern. Demnach sollen Kinder, die ausschließlich wegen der politischen Verfolgung oder Inhaftierung ihrer Eltern in einem Heim untergebracht waren, ohne weitere Nachweise rehabilitiert werden können. Über den Entwurf muss nun der Bundestag beraten.

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Torgauer Zeitung - 06. Februar 2017

Freiheit!

Theaterstück in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof begeisterte über 60 Besucher.

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Freie Presse - 26. Januar 2017

Ein "unbequemes Kind" fordert nach 35 Jahren Rehabilitation

Axel Flemming aus Schwarzenberg war als Jugendlicher mehrere Monate im Jugendwerkhof. Das Schlimmste waren für ihn die Tage der Einzelhaft. Jetzt stellt er Fragen.

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Volksstimme.de - 21. Januar 2017

Gestohlene Kindheit
Die Ausstellung "Vergangenheit bewältigen" in der Genthiner Bibliothek zeigt Fotos von ehemaligen DDR-Heimkindern.

Ein dunkles Kapitel DDR-Geschichte wird in der neuen Ausstellung in der Genthiner Bibliothek thematisiert. "Heimkinder in der DDR haben zum Teil gravierendes Unrecht erlebt", so Thomas Barz in seiner Eröffnungsrede am Donnerstagabend. "Es ist eine bewegende Ausstellung, weil Sie uns einen Einblick in ihre Biografien geben. Gewalt gegen Kinder ist unerträglich und unentschuldbar", sagte der Bürgermeister an die Künstler gewandt.

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Freie Presse - 14. Januar 2017

Studie: Zwangsarbeit in Volltuchwerken
Jugendliche, die zu DDR-Zeiten im Crimmitschauer Jugendwerkhof einsaßen, sollen neben der Ausbildung zu Sonderschichten gezwungen worden sein.

In den Crimmitschauer Volltuchwerken wurde in den 1980er-Jahren von den Insassen des örtlichen Jugendwerkhofes Zwangsarbeit geleistet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Heimerziehungsforschung in Berlin.
Eine Ausstellung zu dem Thema gab es vor gut dreieinhalb Jahren in der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau. Die Fotografin Christiane Eisler hatte 1982/83 mit Genehmigung der Behörden im Rahmen ihrer Diplomarbeit in den Volltuchwerken eine Fotoreportage erstellt. Die Schau wurde durch Zeitzeugengespräche ergänzt, die die Ausstellungsmacher mit einigen der fotografierten Frauen im Jahr 2012 geführt hatten.

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