Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

2021

NDR – 29. Dezember 2021

Bundesverfassungsgericht gibt Ex-DDR-Heimkind Recht

Ein ehemaliges DDR-Heimkind hat erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht (BVG) für seine Rehabilitierung gekämpft. Der Fall muss neu verhandelt werden.

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Radio Leipzig – 22. Dezember 2022

Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau bietet virtuellen Rundgang an

"Ein neuer 360-Grad-Rundgang führe durch die Dauerausstellung "Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus", teilte die Gedenkstätte in Nordsachsen am Mittwoch mit. Dazu lasse sich über eine App ein passender Audioguide herunterladen. Beide Angebote seien kostenfrei. Der Geschlossene Jugendwerkhof in Torgau war Bestandteil des repressiven Heimerziehungssystems der DDR. Heute ist dort eine Gedenkstätte eingerichtet, die an das Schicksal vieler Tausend Betroffener erinnert."

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Süddeutsche Zeitung – 22. Dezember 2021

Gedenkstätte Jugendwerkhof bietet virtuellen Rundgang an

"Die Kulturbetriebe in Sachsen sind wegen der Corona-Krise zu, aber die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau ist ab sofort zumindest virtuell zu besuchen. Ein neuer 360-Grad-Rundgang führe durch die Dauerausstellung "Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus", teilte die Gedenkstätte in Nordsachsen am Mittwoch mit."

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Die Zeit – 22. Dezember 2021

Gedenkstätte Jugendwerkhof bietet virtuellen Rundgang an

"Ein neuer 360-Grad-Rundgang führe durch die Dauerausstellung «Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus», teilte die Gedenkstätte in Nordsachsen am Mittwoch mit. Dazu lasse sich über eine App ein passender Audioguide herunterladen. Beide Angebote seien kostenfrei."

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Oscar am Freitag – 21. Dezember 2021

Beratungsangebot für ehemalige DDR-Heimkinder wird gut angenommen

"Matthias Morawski ist Referent für Bürgerberatung und Rehabilitierung beim Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er berichtete, dass über 150 betroffene DDR-Heimkinder bisher das neu geschaffene Beratungsangebot des Landesbeauftragten genutzt hätten. Neben Fragen zur persönlichen und familiären Schicksalsaufklärung ließen sich die Betroffenen zur Rehabilitierung nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen beraten."

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SRF – 5. Dezember 2021

Familie statt Heim: Tschechien schafft Kleinkinderheime ab

"Pflegefamilien sollen die Kleinsten künftig aufnehmen. Man erhofft sich so eine bessere Entwicklung der Kleinkinder. [...] Dass ihnen als Kleinkinder die fixen Bezugspersonen fehlen, prägt viele Heimkinder ein ganzes Leben lang. «Sie können oft keine engen Bindungen eingehen. Viele Heimkinder wechseln später im Leben häufig ihre Partner», sagt Hrabetová. Rund 200 Kleinkinder leben in Tschechien heute noch in Heimen. Gegründet wurden die Kleinkinderheime alle noch zu Zeiten des Kommunismus. «Man hielt die kollektive Erziehung für überlegen. Geachtet wurde damals nur auf die körperliche Gesundheit», sagt Hrabetová. «Die emotionale Entwicklung der Kinder spielte kaum eine Rolle.» Dieses Denken gebe es heute natürlich auch in den Kleinkinderheimen nicht mehr, betont sie."

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NDR – 30. November 2021

Eingesperrt, fixiert, gequält: Kinderschicksale in der DDR

"Der Dokumentarfilm "Lievalleen" erzählt das Schicksal der Geschwister Beate und Peter. Stellvertretend erzählen sie von den Qualen vieler Kinder in der DDR, die in Kinderheimen, Psychiatrien oder Behindertenheimen verwahrt wurden."

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Schwarzwälder Bote – 25. November 2021

Heimkinder in Heilbronn: Blick in eine schwierige Zeit der Geschichte des Klosters

"Im Rahmen eines digitalen Fachtages haben die Franziskanerinnen von Heiligenbronn und die Stiftung St. Franziskus mit Experten und einem ehemaligen „Heimkind“ über die Verantwortung für vergangenes Leid und Unrecht diskutiert. [...] Pandemie bedingt konnte der Fachtag leider nur digital stattfinden. Über 100 Teilnehmer wurden von Annerose Siebert, Professorin an der Hochschule Weingarten-Ravensburg, und Paul-Stefan Roß, Professorin Duale Hochschule Baden-Württemberg, fachlich über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Heimkinderzeit in der Behinderten sowie Kinder- und Jugendhilfe in der Zeit von 1949 bis 1975 informiert."

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Tag 24 – 25. November 2021

Missbrauch in städtischen Kinderheimen: München will Aufarbeitungskommission

"Der Stadtrat sprach sich am Donnerstag einstimmig für die Einrichtung einer Kommission aus, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Dem Gremium sollen vor allem Betroffene angehören. Dazukommen sollen dann noch Experten aus verschiedenen Fachrichtungen wie der Justiz kommen. Untersucht werden sollen Missstände aus den Jahren 1945 bis 1999. Dabei gehe es beispielsweise auch um das ehemalige Kinderheim "Haus Maffei" in Feldafing am Starnberger See."

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Der Standard – 18. November 2021

Leben im Kinderheim: Geschlagen und eingesperrt

"Wenn du nicht brav bist, dann kommst du ins Heim: Diese Drohgebärde, die noch vor wenigen Jahren Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs vieler Eltern war, war für tausende Kinder Realität. Auch für viele Kinder aus Wien. [...] Sie kamen in die Obsorge des Jugendamtes, das sie in entsprechenden Kinderheimen unterbrachte. Darunter waren Einrichtungen der Stadt selbst, aber auch sogenannte "Vertragsheime", die von privaten Trägern geführt wurden. Zum Beispiel von der Volkshilfe. Dort kam es zu Gewalt, Missbrauch und struktureller Vernachlässigung. Zum Teil war das schon seit Jahren bekannt, nun wurden die Geschehnisse jedoch in vier von der Volkshilfe betriebenen Heimen wissenschaftlich untersucht."

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