Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

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2021

MDR – 17. November 2021

17. November 1989: Letzter Jugendlicher aus Jugendwerkhof Torgau entlassen

"Wer in der DDR in einen Jugendwerkhof eingewiesen wurde, galt als schwer erziehbar. Die Einrichtung in Torgau war die letzte Station für besonders schwere Fälle. Zwischen 1964 und 1989 werden hier 4.000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren eingewiesen. Am 17. November 1989 wird der letzte Jugendliche aus Torgau entlassen. Zum Jahrestag erinnert die Gedenkstätte Torgau an das Ende der repressiven DDR-Heimerziehung und das Schicksal der Betroffenen."

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Süddeutsche Zeitung – 17. November 2021

Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau erinnert an DDR-Repression

"Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau erinnert am Mittwoch digital an das repressive Heimerziehungssystem der DDR. Am 17. November 1989 war der letzte Jugendliche aus der Einrichtung in Nordsachsen entlassen worden. In dem "digitalen Erinnerungsmoment" werden die letzten Tage des Jugendwerkhofs in Torgau nachgezeichnet, und Betroffene und Besucher der Gedenkstätte kommen zu Wort. Auch die Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, beteiligt sich mit einer Videobotschaft."

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Die Zeit – 17. November 2021

Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau erinnert an DDR-Repression

"Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau erinnert am Mittwoch digital an das repressive Heimerziehungssystem der DDR. Am 17. November 1989 war der letzte Jugendliche aus der Einrichtung in Nordsachsen entlassen worden. In dem «digitalen Erinnerungsmoment» werden die letzten Tage des Jugendwerkhofs in Torgau nachgezeichnet, und Betroffene und Besucher der Gedenkstätte kommen zu Wort. Auch die Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, beteiligt sich mit einer Videobotschaft."

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Tag 24 – 17. November 2021

Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau erinnert digital an das repressive Heimerziehungssystem der DDR

"Am 17. November 1989 war der letzte Jugendliche aus der Einrichtung in der Elbestadt entlassen worden. In dem "digitalen Erinnerungsmoment" werden die letzten Tage des Jugendwerkhofs in Torgau nachgezeichnet, und Betroffene und Besucher der Gedenkstätte kommen zu Wort. Auch die Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke (59), beteiligt sich mit einer Videobotschaft."

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Merkur – 15. November 2021

Missbrauch in Feldafinger Kinderheim: Aufarbeitung hätte schon 2010 beginnen können

"Mit der Vorstudie zu den Missbrauchsfällen im ehemaligen Maffei-Kinderheim in Feldafing kann die umfassende, wissenschaftliche Aufarbeitung beginnen. Allerdings wäre das schon seit 2010 möglich gewesen, wie der Paritätische Wohlfahrtsverband nun einräumt. Die beauftragte Historikerin plädiert für einen Erinnerungsort."

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Die Zeit – 9. November 2021

Zupke fordert leichteren Zugang zu Hilfen für SED-Opfer

"In der ehemaligen DDR politisch Verfolgte sollen nach dem Willen der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke einfacher Zugang zu finanzieller Hilfe bekommen. Es bestehe Handlungsbedarf, erklärte Zupke am Dienstag, dem 32. Jahrestag des Mauerfalls. 'Wer in der SED-Diktatur für Freiheit und Selbstbestimmung gekämpft hat, darf in der heutigen demokratischen Gesellschaft nicht ins Abseits geraten.'"

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MDR Kultur – 20. Oktober 2021

Schicksale in DDR-Jugendwerkhöfen: Neues Buch gibt Opfern eine Stimme

"Schläge, Drill, Psychopharmaka: Kinder und Jugendliche, die in der DDR als "schwer erziehbar" galten, landeten in Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen. [...] Die Autoren Grit Poppe und ihr Sohn Niklas Poppe aus Halle dokumentieren im Buch "Die Weggesperrten" das Leid der Kinder und Jugendlichen – und lassen sie selbst zu Wort kommen."

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Süddeutsche Zeitung – 18. Oktober 2021

Das Politische Buch: Die Wunden der Zöglinge

"Grit und Niklas Poppe haben ergreifende Berichte zusammengetragen von Menschen, die als Kinder in Heimen erniedrigt, ausgenutzt und missbraucht wurden. Die Gesellschaft hat lange weggeschaut. Zu lange."

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Torgauer Zeitung – 8. Oktober 2021

Ausstellung zum Jubiläum

"Diese Ausstellung macht ganz schön was her: Ausstellungsexperten der Firma Radebeuler Machwerk legen derzeit letzte Hand an ein Geburtstagsgeschenk, mit dem sich der Trägerverein Intiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zu seinem 25-jährigen Bestehen selber beschenkt. Noch steht der Termin nicht ganz fest, doch im November soll die Feierlichkeit über die Bühne gehen.

Die Ausstellung im ersten Obergeschoss dokumentiert die Geschichte  der Gedenkstätte von 1990 bis 2020, die durch einschneidende gesellschaftspolitische Entscheidungen und Ereignisse zur Aufarbeitung von DDR-Heimerziehung und Anerkennung der Opfer geprägt war."

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Thüringer Allgemeine – 8. Oktober 2021

Bündnis geht gegen geschlossene Einrichtung für Jugendliche in Mühlhausen vor

"Darf man Problemkinder einsperren? Ein Bündnis geht gegen eine geschlossene Einrichtung für verhaltensauffällige Jugendliche in Mühlhausen vor und nennt Alternativen."

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