Gedenkstätte GJWH Torgau

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2021

inSüdthüringen – 3. August 2021

Veste Heldburg: Ein exemplarischer Denkort

Die Veste Heldburg steht im Forschungs- und Bildungsprojekt „Denkorte“ exemplarisch für den Bereich der DDR-Heimerziehung. Staatssekretärin Tina Beer wird dort am Mittwoch eine Denkorte-Markierung am Zugang zur Burg enthüllen.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung – 1. August 2021

Sexuelle Gewalt: Den Bann brechen

Weltweit gehen die Aufklärung und Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs von Betroffenen aus. Der Blick auf die internationale Entwicklung lässt durchaus Gemeinsamkeiten erkennen, aber auch große Unterschiede.

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Basler Zeitung – 28. Juli 2021

Londoner Stadtteil Lambeth: Hunderte Pflege- und Heimkinder jahrzehntelang missbraucht

Heim- und Pflegekinder in dem Londoner Stadtteil Lambeth sind jahrzehntelang Vergewaltigungen, sexuellem Missbrauch und Rassismus ausgesetzt gewesen. Ein am Dienstag veröffentlichter Untersuchungsbericht schildert das Martyrium von Hunderten Kindern seit den 1960er Jahren. Die in Wohnheimen und bei Pflegeeltern lebenden Minderjährigen wurden demnach von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern vergewaltigt, attackiert und missbraucht, die sich wegen einer "Kultur des Wegschauens" für "unangreifbar" hielten.

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Die Zeit – 27. Juli 2021

Heimkinder: Knapp 200 Millionen Euro Entschädigung für Gewaltopfer in Heimen

Zwischen 1949 und 1990 haben Tausende Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Unrecht erfahren – und leiden noch immer an den Folgen. Etwa 19.000 Betroffene haben inzwischen eine Entschädigung von der Stiftung Anerkennung und Hilfe erhalten, wie das Bundessozialministerium der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Bis Ende Juni seien insgesamt knapp 196,6 Millionen Euro ausgezahlt worden.
Die Zahlungen gehen an Menschen, die von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik oder von 1949 bis 1990 in der DDR als Kinder oder Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Gewalt unterschiedlichster Art erfahren haben.

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Spiegel – 27. Juli 2021

Anerkennung des Missbrauchs: Knapp 19.000 frühere Heimkinder haben Geld erhalten

Die genaue Zahl der Kinder, die nach dem Zweiten Weltkrieg in deutschen Heimen misshandelt und gedemütigt wurden, wird wohl nie ermittelt werden. Zumindest ein Teil der Betroffenen ist für die Gräuel nun jedoch finanziell bedacht worden.

Fast 19.000 frühere Heimkinder in Deutschland haben Geld von der Stiftung Anerkennung und Hilfe erhalten.

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Tiroler Tageszeitung – 21. Juli 2021

Theater bringt Heimkinder auf die Bühne in Umhausen

Der Geschichte der Tiroler Heimkinder nimmt sich eine Eigenproduktion der Theatergruppe Gegenwind unter der Regie von Lukas Leiter an. [...] Als Ausgangspunkt für das Auftragswerk dienen Interviews mit ehemaligen Tiroler Heimkindern, die über ihr Schicksal sprechen und somit den Bogen zum heiligen Vitus spannen. Dieser gilt als Schutzpatron der Schauspieler und Jugendlichen. [...] Macht, Machtmissbrauch, strukturelle Gewalt werden schonungslos dokumentiert, ohne dabei zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Für noch mehr Authentizität sorgen Tonbandeinspielungen der Interviews, die Historiker Horst Schreiber mit ehemaligen Heimkindern führen konnte.

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Volksstimme – 21. Juli 2021

Neues Angebot zur Unterstützung ehemaliger DDR-Heimkinder

Für ehemalige DDR-Heimkinder und andere Menschen mit Diktaturerfahrung legt der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erneut ein Angebot zur Unterstützung auf. Ab September können Betroffene sich an Gruppensitzungen beteiligen, in denen sie sich unter Begleitung von Fachleuten mit ihren Erlebnissen in den Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR-Jugendhilfe, in den Haftanstalten und als Verfolgte oder Diskriminierte der SED-Diktatur auseinandersetzen können.

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MDR Zeitreise – 18. Juli 2021

Kinderschicksale aus Heimen, Wochenkrippen, Jugendwerkhöfen. Was wurde aus ihnen?

Heute sind sie meist jenseits der 60 und blicken zurück auf eine Kindheit, die sie nachhaltig geprägt hat. Ob sie vernachlässigt und geschlagen wurden oder "nur" streng erzogen: alle spüren heute, im Alter, was von damals blieb. Ängste, Albträume, fehlende Bindung.

Während in der DDR viele Kinder lachend, Pionierhalstuch-tragend groß wurden, im Schwimmbad tobten, liebevolle Eltern hatten - gab es auch die andere Seite, eine andere Welt, die ohne Kinderlachen. Die "MDR Zeitreise" hat Menschen getroffen, die diese andere Seite erlebten.

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MDR – 16. Juli 2021

Ehemalige DDR-Heimkinder: Trauma fürs Leben?

Psychologin und Traumaforscherin Prof. Heide Glaesmer von der Universität Leipzig befragt mit ihrem Team deutschlandweit Menschen, die in der DDR in einem Kinderheim untergebracht waren. Sie möchte wissen, welche Erfahrungen die ehemaligen Heimkinder gemacht haben und analysiert, wie die heute erwachsenen Menschen durch diese Zeit geprägt wurden. Die Studie läuft noch bis 2022. Aber es gibt bereits erste Ergebnisse. Zum Beispiel dass der Heimaufenthalt nicht alle gleichermaßen psychisch belastet - für manche war er ein Trauma, für einige aber auch die Erlösung aus wesentlich schlimmeren Verhältnissen.

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Torgauer Zeitung – 2. Juli 2021

Jubiläum für Sächsisches Geschichtscamp

Unter dem Motto „Von Mauern, Flucht und saurem Regen…“ konzentrieren sich die Organisatoren im mittlerweile 10. Jahr auf das Leben in und nach der DDR. Die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau ist seit neun Jahren fester Kooperationspartner des Sächsischen Geschichtscamps. Daher sind auch dort die Anstrengungen groß, den teilnehmenden Jugendlichen den runden Geburtstag vom 27. September bis zum 1. Oktober in Dresden mit einem breitgefächerten Programm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

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