Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

2022

Informationsdienst Wissenschaft – 19. Mai 2022

Erfahrungen in DDR-Kinderheimen – Tagung des TESTIMONY-Foschungsverbundes am 1. Juni 2022

"Warum es für die Gegenwart von Bedeutung ist, über DDR-Kinderheime zu forschen, welche Auswirkungen die Anerkennung von Unrecht auf Einzelne hat und wie die Zusammenarbeit mit den Betroffenen weitergeht, darüber berichtet Prof. Dr. Heide Glaesmer im Interview. Sie ist Leiterin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundes TESTIMONY, welcher in Zusammenarbeit der Universität Leipzig, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medical School Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin durchgeführt wird. Aktuell bereitet sie mit ihren Kolleg:innen die Tagung am 1. Juni vor, an der auch Menschen mit DDR-Heimerfahrungen und Fachkräfte teilnehmen werden."

zum Interview >>

Kreiszeitung Böblinger Bote – 05. Mai 2022

Minderjährige wurden in Torgau gedrillt und gebrochen

"Wer den ehemaligen Jugendwerkhof in Sindelfingens Partnerstadt Torgau besucht, kommt verändert heraus. Von 1964 bis 1989 wurden in dem Heim mehr als 4000 Minderjährige mit Gewalt „umerzogen“. Viele sind heute noch davon traumatisiert."

zum Artikel >>

Ostthüringer Zeitung – 5. Mai 2022

Als das Wolfersdorfer Schloss ein Jugendwerkhof war

"Verein Wendepunkt eröffnet in Wolfersdorf eine Dauerausstellung über den ehemaligen Jugendwerkhof, das sogenannte Spezialheim Neues Leben"

zum Artikel >>

Deutsches Ärzteblatt – 5. Mai 2022

Kreative Wege für "systemsprengende" Kinder und Jugendliche

"Experten aus der Praxis sprechen von „Hochrisikoklientel“ auch wenn der Begriff „Systemsprenger“, durch den gleichnamigen Spielfilm von 2019 inzwischen unrühmliche Bekanntheit erlangt hat. „Die Kinder und Jugendlichen sprengen nicht das System, das System hat keine passenden Angebote für sie“, erklärte Jesko Fuhrken, Pädagogischer Leiter der Caritas Erziehungshilfe Bremen, bei einem Fachgespräch der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (DGSP) gestern. „Kinder und Jugendliche im System: Sprengen, Testen – Wegschließen!? – Wie gehen wir mit herausfordernden Akteuren um?“, lautete der Titel des digitalen Gesprächs."

zum Artikel >>

Der Tagesspiegel – 18. April 2022

Spätfolgen der DDR-Heimerziehung: Sie ringen um Respekt und Vertrauen

"Folter statt Fürsorge: Wie Heimkinder aus der DDR mit ihren Traumata leben - und was sie von Leidensgenossen aus dem Westen unterscheidet. Ein Werkstattbericht."

zum Artikel >>

Wiener Zeitung – 12. März 2022

Heimkinder fordern Entschädigung

"Eines der dunkelsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte Österreichs ist in den vergangenen Jahren aus dem Fokus geraten. Der Kinderheim-Skandal. Unter ehemaligen Heimkindern rumort es aber wieder. Sie fordern die Stadt Wien auf, jene Entschädigungszahlungen für Opfer körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt wieder aufzunehmen, die vor sechs Jahren eingestellt worden sind."

zum Artikel >>

Mitteldeutsche Zeitung – 11. März 2022

Jugendwerkhof in Burg: So sah ein Kinderleben in der größten Erziehungsanstalt der DDR aus

"Wie war das Leben in den Jugendwerkhöfen der DDR? Dieser Frage geht ein Forschungsprojekt nach. Viele der als Kinder und Jugendliche internierten haben lebenslange Traumata davongetragen."

zum Artikel >>

Torgauer Zeitung – 8. Februar 2022

Erste Einladungen für Ehemaligentreffen eingetütet

"Nach zwei Monaten Corona-Lockdown hat nun auch die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau  ihre Türen wieder  geöffnet. Jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr können Besucher ohne Anmeldung die Dauerausstellung im Erdgeschoss  besuchen. Allein am vergangenen Samstag waren es knapp zwei Dutzend Gäste. [...]

Seit 2003 kommen jährlich im September ehemalige DDR-Heimkinder, deren Angehörige sowie Interessierte aus Gesellschaft, Politik und Forschung zusammen, um sich in Torgau über das eigene Leben, die historische Aufarbeitung der DDR-Heimgeschichte oder auch aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen in der (Heim-)Erziehung auszutauschen. Anno 2022 werden mehr als 800 Einladungen an Betroffene ins gesamten Bundesgebiet verschickt. 

Weil die letzten beiden Treffen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, setzt die Gedenkstätte diesmal auf ein anderes Konzept: 'Mit einem Open-Air-Konzert am 18. Juni in der Kulturbastion Torgau wollen wir unsere Tradition der Heimkindertreffen wieder in Gang setzen. In lockerer, sommerlicher Atmosphäre mit ausreichend Raum und Platz für Begegnungen, Gespräche und Imbiss freuen wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen,' blickt Gabriele Beyler, Vorstand des Trägervereins der Gedenkstätte, voraus. Und Manuela Rummel fügt hinzu: 'Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir haben ein ganz besonderes Highlight geplant, an dem auch einige Betroffene tatkräftig mitgewirkt haben.'"

zum Artikel >>

NDR – 28. Januar 2022

Heimkinder in SH: Abschlussbericht bestätigt Misshandlungen

"In der Untersuchung belegen Forscher, dass Kinder und Jugendliche in Heimen für Behinderte und in Psychiatrien in Schleswig-Holstein misshandelt und vernachlässigt wurden. Untersucht wurde der Zeitraum von 1949 bis 1990."

zum Artikel >>

Berliner Zeitung – 21. Januar 2022

Umerziehung in der DDR: "Traumatisierungen, die bis heute wirken"

"Der Wille der Minderjährigen, die im Jugendwerkhof Torgau landeten, sollte mit allen Mitteln gebrochen werden. Grit Poppe lässt Zeitzeugen erzählen."

zum Artikel >>