Gedenkstätte GJWH Torgau

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2022

Tag 24 – 19. Juni 2022

Umerziehung in der DDR: Schau im Seecontainer tourt an frühere Jugendwerkhöfe und Spezial-Kinderheime

"Bei der Eröffnung der "Blackbox Heimerziehung" am Samstag in der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau (Nordsachsen) erinnerte Evelyn Zupke, Bundesbeauftrage für die SED-Opfer, an die folgenschweren Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in DDR-Umerziehungsheimen."

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Südddeutsche Zeitung – 19. Juni 2022

Geschichte - Torgau: Schau im Seecontainer tourt an Orte der DDR-Heimerziehung

"Eine Ausstellung zur Umerziehung in der DDR in einem umgebauten Seecontainer tourt von Torgau aus an Orte früherer Jugendwerkhöfe und Spezialkinderheime im Osten Deutschlands. Bei der Eröffnung der "Blackbox Heimerziehung" am Samstag in der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau (Nordsachsen) erinnerte Evelyn Zupke, Bundesbeauftrage für die SED-Opfer, an die folgenschweren Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in DDR-Umerziehungsheimen."

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Torgauer Zeitung – 16. Juni 2022

Mobiles Denkzeichen vor der Kulturbastion

"Mit einem Kran wurde am Mittwochabend ein ungewöhnlicher Container vor der Torgauer Kulturbastion abgeladen: Der Kasten ist im Sprachgebrauch der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkshof ein mobiles Denkzeichen. Er soll als interaktiver Lernort Besuchern Einblicke in das repressive Heimerziehungssystem der DDR geben. Der Container wird am Samstag im Zuge eines von der Gedenkstätte organisierten Treffens ehemaliger DDR-Heimkinder feierlich eingeweiht. Dazu erhält er noch einen weißen Stoffbezug."

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Potsdamer Neueste Nachrichten – 13. Juni 2022

Hilfe für ehemalige DDR-Heimkinder: Fast 20 Millionen Euro in Brandenburg ausgezahlt

"In Brandenburg sind inzwischen fast 20 Millionen Euro Hilfen an ehemalige DDR-Heimkinder ausgezahlt worden. Bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe von Bund, Ländern und Kirchen hätten sich bis zum Antragsende Mitte 2021 im Bundesland 2495 Menschen gemeldet, hieß es bei der Vorstellung des sechsten Tätigkeitsberichts der brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten, Maria Nooke, am Montag in Potsdam. Sehr viele von ihnen hätten in Behinderteneinrichtungen oder der Psychiatrie Gewalt, Leid und Unrecht erlitten. Die Stiftung wurde Anfang 2017 gegründet."

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Berliner Zeitung – 13. Juni 2022

DDR-Unrecht: Wie die Betroffenen noch heute leiden

"Gut drei Jahrzehnte nach der Wende leiden Menschen nach dem Bericht der Brandenburger Aufarbeitungsbeauftragten noch unter den Folgen des DDR-Unrechts. Ihre Lebensbedingungen seien schlechter als die der vergleichbaren Bevölkerung, heißt es in dem Tätigkeitsbericht der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), Maria Nooke. Der Bericht wurde am Montag an Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke in Potsdam übergeben."

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Volksstimme – 29. Mai 2022

Ehemaliger Bewohner des Burger Jugendwerkhofs planen Treffen

"Nach über zweijähriger Zwangspause findet ein Wiedersehenstreffen der ehemaligen Bewohner des Jugendwerkhofes Burg statt. Ein Ehemaliger schildert seine Gefühlswelt."

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Informationsdienst Wissenschaft – 19. Mai 2022

Erfahrungen in DDR-Kinderheimen – Tagung des TESTIMONY-Foschungsverbundes am 1. Juni 2022

"Warum es für die Gegenwart von Bedeutung ist, über DDR-Kinderheime zu forschen, welche Auswirkungen die Anerkennung von Unrecht auf Einzelne hat und wie die Zusammenarbeit mit den Betroffenen weitergeht, darüber berichtet Prof. Dr. Heide Glaesmer im Interview. Sie ist Leiterin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundes TESTIMONY, welcher in Zusammenarbeit der Universität Leipzig, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Medical School Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin durchgeführt wird. Aktuell bereitet sie mit ihren Kolleg:innen die Tagung am 1. Juni vor, an der auch Menschen mit DDR-Heimerfahrungen und Fachkräfte teilnehmen werden."

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Kreiszeitung Böblinger Bote – 5. Mai 2022

Minderjährige wurden in Torgau gedrillt und gebrochen

"Wer den ehemaligen Jugendwerkhof in Sindelfingens Partnerstadt Torgau besucht, kommt verändert heraus. Von 1964 bis 1989 wurden in dem Heim mehr als 4000 Minderjährige mit Gewalt „umerzogen“. Viele sind heute noch davon traumatisiert."

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Ostthüringer Zeitung – 5. Mai 2022

Als das Wolfersdorfer Schloss ein Jugendwerkhof war

"Verein Wendepunkt eröffnet in Wolfersdorf eine Dauerausstellung über den ehemaligen Jugendwerkhof, das sogenannte Spezialheim Neues Leben"

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Deutsches Ärzteblatt – 5. Mai 2022

Kreative Wege für "systemsprengende" Kinder und Jugendliche

"Experten aus der Praxis sprechen von „Hochrisikoklientel“ auch wenn der Begriff „Systemsprenger“, durch den gleichnamigen Spielfilm von 2019 inzwischen unrühmliche Bekanntheit erlangt hat. „Die Kinder und Jugendlichen sprengen nicht das System, das System hat keine passenden Angebote für sie“, erklärte Jesko Fuhrken, Pädagogischer Leiter der Caritas Erziehungshilfe Bremen, bei einem Fachgespräch der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (DGSP) gestern. „Kinder und Jugendliche im System: Sprengen, Testen – Wegschließen!? – Wie gehen wir mit herausfordernden Akteuren um?“, lautete der Titel des digitalen Gesprächs."

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