Gedenkstätte GJWH Torgau

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2022

Ostthüringer Zeitung – 5. Mai 2022

Als das Wolfersdorfer Schloss ein Jugendwerkhof war

"Verein Wendepunkt eröffnet in Wolfersdorf eine Dauerausstellung über den ehemaligen Jugendwerkhof, das sogenannte Spezialheim Neues Leben"

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Deutsches Ärzteblatt – 5. Mai 2022

Kreative Wege für "systemsprengende" Kinder und Jugendliche

"Experten aus der Praxis sprechen von „Hochrisikoklientel“ auch wenn der Begriff „Systemsprenger“, durch den gleichnamigen Spielfilm von 2019 inzwischen unrühmliche Bekanntheit erlangt hat. „Die Kinder und Jugendlichen sprengen nicht das System, das System hat keine passenden Angebote für sie“, erklärte Jesko Fuhrken, Pädagogischer Leiter der Caritas Erziehungshilfe Bremen, bei einem Fachgespräch der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (DGSP) gestern. „Kinder und Jugendliche im System: Sprengen, Testen – Wegschließen!? – Wie gehen wir mit herausfordernden Akteuren um?“, lautete der Titel des digitalen Gesprächs."

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Der Tagesspiegel – 18. April 2022

Spätfolgen der DDR-Heimerziehung: Sie ringen um Respekt und Vertrauen

"Folter statt Fürsorge: Wie Heimkinder aus der DDR mit ihren Traumata leben - und was sie von Leidensgenossen aus dem Westen unterscheidet. Ein Werkstattbericht."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung – 28. März 2022

Jugendhilfe in der DDR: "Schwarze Pädagogik"

"Sie wollten den „neuen Menschen“ für den Sozialismus schaffen - mit buchstäblich allen Mitteln. Brachialpädagogik gab es zwar nicht nur in der DDR, aber dort war es zum Teil besonders grausam, wie das Buch dokumentiert."

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Wiener Zeitung – 12. März 2022

Heimkinder fordern Entschädigung

"Eines der dunkelsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte Österreichs ist in den vergangenen Jahren aus dem Fokus geraten. Der Kinderheim-Skandal. Unter ehemaligen Heimkindern rumort es aber wieder. Sie fordern die Stadt Wien auf, jene Entschädigungszahlungen für Opfer körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt wieder aufzunehmen, die vor sechs Jahren eingestellt worden sind."

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Mitteldeutsche Zeitung – 11. März 2022

Jugendwerkhof in Burg: So sah ein Kinderleben in der größten Erziehungsanstalt der DDR aus

"Wie war das Leben in den Jugendwerkhöfen der DDR? Dieser Frage geht ein Forschungsprojekt nach. Viele der als Kinder und Jugendliche internierten haben lebenslange Traumata davongetragen."

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inSüdthüringen – 5. März 2022

Ehre für Bürgerrechtler und Künstler: Verdienstkreuz am Bande für Manfred May

"Für seine Verdienste bei der Aufarbeitung des DDR-Unrechts und insbesondere bei dem sensiblen Thema der DDR-Heimerziehung wurde Manfred May aus Benshausen kürzlich im Augustinerkloster Erfurt mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt."

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ZEIT ONLINE – 3. März 2022

Sieben Thüringer mit Verdienstorden ausgezeichnet

"Manfred May aus Benshausen wurde für seine Verdienste bei der Aufarbeitung des DDR-Unrechts und insbesondere bei dem sensiblen Thema der DDR-Heimerziehung gewürdigt."

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Torgauer Zeitung – 8. Februar 2022

Erste Einladungen für Ehemaligentreffen eingetütet

"Nach zwei Monaten Corona-Lockdown hat nun auch die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau  ihre Türen wieder  geöffnet. Jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr können Besucher ohne Anmeldung die Dauerausstellung im Erdgeschoss  besuchen. Allein am vergangenen Samstag waren es knapp zwei Dutzend Gäste. [...]

Seit 2003 kommen jährlich im September ehemalige DDR-Heimkinder, deren Angehörige sowie Interessierte aus Gesellschaft, Politik und Forschung zusammen, um sich in Torgau über das eigene Leben, die historische Aufarbeitung der DDR-Heimgeschichte oder auch aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen in der (Heim-)Erziehung auszutauschen. Anno 2022 werden mehr als 800 Einladungen an Betroffene ins gesamten Bundesgebiet verschickt. 

Weil die letzten beiden Treffen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, setzt die Gedenkstätte diesmal auf ein anderes Konzept: 'Mit einem Open-Air-Konzert am 18. Juni in der Kulturbastion Torgau wollen wir unsere Tradition der Heimkindertreffen wieder in Gang setzen. In lockerer, sommerlicher Atmosphäre mit ausreichend Raum und Platz für Begegnungen, Gespräche und Imbiss freuen wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen,' blickt Gabriele Beyler, Vorstand des Trägervereins der Gedenkstätte, voraus. Und Manuela Rummel fügt hinzu: 'Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir haben ein ganz besonderes Highlight geplant, an dem auch einige Betroffene tatkräftig mitgewirkt haben.'"

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NDR – 28. Januar 2022

Heimkinder in SH: Abschlussbericht bestätigt Misshandlungen

"In der Untersuchung belegen Forscher, dass Kinder und Jugendliche in Heimen für Behinderte und in Psychiatrien in Schleswig-Holstein misshandelt und vernachlässigt wurden. Untersucht wurde der Zeitraum von 1949 bis 1990."

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