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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung

Dienstag-Sonntag & Feiertag 10-17 Uhr
Audioguides verfügbar
Führungen nach Anmeldung


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Gefördert durch:

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Stiftung StSG

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                    Stadt Torgau

Neuigkeiten

5.12. | Multimediale Lesung in der Gedenkstätte

Zeitzeugenbericht: Punk in der DDR
In einer Performance aus Livemusik, Ton-Dokumenten, Bildspots und einer Lesung aus Stasi-Unterlagen und Originaldokumenten berichtet Geralf Pochop gemeinsam mit dem Musiker Sebastian Schmidt über sein Leben als Punk in der DDR. Als Jugendlicher gehörte Geralf Pochop zur Punk-Szene in Halle/Saale.

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Aufruf zur Unterzeichnung – Positionspapier

"Für eine inklusive und subjektorientierte Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen – gegen freiheitsentziehende und sonstige Zwangsmaßnahmen"
Unter dieser Überschrift positionieren sich verschiedene Akteur*innen aus Wissenschaft und Fachpraxis - auch die Gedenkstätte - kritisch zu Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen bezüglich Geschlossener Unterbringung und Zwangsmaßnahmen gegen Kinder und Jugendliche. Die Akteur*innen fordern, junge Menschen weder in Thüringen noch anderswo im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe geschlossen unterzubringen und auch keinen Einrichtungen und Maßnahmen eine Betriebserlaubnis zu erteilen, die dies ‘fakultativ‘ oder wie auch immer ‘gestuft‘ konzeptionell vorsehen.

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ZEITZEUGENAUFRUF:

»DDR-Heimkindern eine Stimme geben«

Wenn Sie in einem Spezialkinderheim, Jugendwerkhof, Durchgangsheim, Kombinat der Sonderheime oder dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau untergebracht waren und Ihre Erinnerungen und/oder Dokumente, Briefe, Fotos usw. zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich gerne melden. 

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3.12. | Seminar mit Zeitzeugengespräch in Dresden

SPUREN SUCHEN: Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau als Endstation im Erziehungssystem der DDR
Am 3.12. von 13 bis 18 Uhr findet in Zusammenarbeit mit der Brücke/Most-Stiftung in Dresden ein Seminartag statt, bei dem die Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau dargestellt wird. Zudem berichtet ein Zeitzeuge über seine Erlebnisse in dieser geschlossenen DDR-Disziplinierungseinrichtung. Die Veranstaltung findet in der Brücke-Villa in Dresden statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

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Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung 2019

Gedenkstätte ist Sonderpreisträger
Am 17. August wurde der Sächsische Preis für Kulturelle Bildung vergeben. Für unser kulturelles Bildungsprojekt "Wert der Freiheit", welches wir in Kooperation mit BAFF-Theater Delitzsch und dem Schweizerhaus Püchau veranstaltet haben, erhielten wir den Sonderpreis. Der Preis wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit dem Landesverband Soziokultur Sachsen ausgelobt. Die Jury befand: "Das spartenübergreifende kulturelle Bildungsprojekt wirkt nicht nur aufklärend und vermittelnd, es macht auch deutlich – und das ist der besondere Wert dieses Kooperationsprojektes – von welch unschätzbarem Wert es ist, in einer Demokratie zu leben, die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte garantiert."
Wir freuen uns über die Würdigung der Bildungsarbeit und den Preis, welcher besonders für die beteiligten ZeitzeugInnen und engagierten Jugendlichen Anerkennung und Motivation ist.

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Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. erhält Karl-Wilhelm-Fricke-Preis

Am 13. Juni wurde die Initiativgruppe mit dem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Persönlichkeiten, Projekte und Initiativen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken.

zum Beitrag in der Torgauer Zeitung >>

Zeitzeugen für Diplomarbeit gesucht

Mitarbeit an einer studentischen Abschlussarbeit
Im Rahmen ihrer Diplomarbeit sucht die Studentin Claudia Gottert Zeitzeugen des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau. Sie setzt sich in ihrer Diplomarbeit mit den Auswirkungen von Posttraumatischen Belastungsstörungen auf das "Alltagsleben" der Betroffenen auseinander.

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Fallstudie "Sexueller Kindesmissbrauch in Institutionen und Familien in der DDR"

6. März ||  Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht Fallstudie
Im Zentrum der Fallstudie stehen die Betroffenen mit ihrer Geschichte. Diese haben eindrücklich in vertraulichen Anhörungen und schriftlichen Berichten die Gewalterfahrungen und den sexuellen Missbrauch in Institutionen und in der Familie geschildert. Bis heute können viele Betroffene nicht über das Erlebte sprechen, denn das Thema sexueller Kindesmissbrauch war in der DDR stark tabuisiert. Zudem bedeutete der Aufenthalt in einem Heim eine Stigmatisierung, die zum Teil bis heute anhält.

zur Unabhängigen Kommission >>

Radiofeature: »Ihr könnt mich umbringen«

Aufarbeitung || Hörsessel auf Station in der Gedenkstätte
Deutschlandfunk Kultur und Süddeutsche Zeitung erzählen erstmals die Geschichte eines dramatischen Fluchtversuchs aus dem Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau 1989.

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Stiftung Anerkennung und Hilfe

Unterstützung für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden.

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Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen

Die Gedenkstätte GJWH Torgau setzt große Hoffnung in die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs und ruft Missbrauchsopfer in DDR-Heimen auf, sich zu melden. Insbesondere die geplanten Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeugen geben den Opfern erstmals die Möglichkeit, über ihre traumatischen Erlebnisse zu reden und gleichzeitig zur längst überfälligen Aufarbeitung beizutragen.

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Auszeichnung für Gabriele Beyler und Bettina Klein

Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit
Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete am 1. Oktober 2015, anlässlich des bevorstehenden Tags der Deutschen Einheit, 15 Frauen und 17 Männer mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus - darunter auch Gabriele Beyler und Bettina Klein, tätig im Vorstand des Trägervereins der Gedenkstätte, für ihr großes bürgerschaftliches Engagement bei der Aufarbeitung der Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau.

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Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein: Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" e.V.

Betroffene fordern Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen und wirksame Hilfe für Betroffene
Um endlich Anerkennung des Missbrauchs in DDR-Heimen und wirksame Hilfe zu erfahren, engagieren sich ehemalige Heimkinder nun gemeinsam in einem Verein für Aufarbeitung und Aufklärung.

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Kein Raum für Missbrauch!

Initiativgruppe GJWH Torgau e.V. und Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" unterstützen die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig.

Weitere Informationen unter:

http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de