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Auszeichnungen

"Golden Star Award of Active European Citizenship 2009 der Europäischen Union, Kategorie „Aktive europäische Erinnerung“

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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Neuigkeiten

Öffnungszeiten der Gedenkstätte zu Pfingsten

Die Gedenkstätte hat auch über die Pfingstfeiertage geöffnet. Vom 23. bis zum 25. Mai ist die Dauerausstellung täglich von 14 bis 18 Uhr zu besichtigen.

»DIE FRIEDLICHE REVOLUTION IN TORGAU«

Ausstellungseröffnung und Errichtung des wachsenden Denkmals für die Deutsche Einheit am 6. Mai 2015:
25. Jahrestag der ersten freien Kommunalwahlen

Die Stadt Torgau errichtete am 6. Mai 2015 ihr eigenes lebendes Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit und eröffnete anschließend gemeinsam mit der Gedenkstätte GJWH Torgau die erste Ausstellung über die Torgauer Ereignisse im Herbst 89 bis zur ersten freien Kommunalwahl.
25 Jahre nach der Friedlichen Revolution wird deutlich, dass bislang insbesondere die Aktionen in Großstädten wie Leipzig, Berlin oder Dresden im Fokus der historischen Aufarbeitung standen. Ihr flächendeckender Charakter findet dagegen immer noch kaum Beachtung. Die neue Wanderausstellung und die Begleitpublikation »'Sie schufen sich ihre eigene Opposition.' Die Friedliche Revolution in Torgau« ist ein Beginn, dieses Defizit zumindest für die sächsische Kleinstadt Torgau zu schließen. Die Ausstellung ist zunächst bis zum 12. Juni im Rathaus Torgau zu sehen.

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»ZIEL: UMERZIEHUNG!«

Wanderausstellung auf Station in Königsbrunn

Anlässlich des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung holt das Kulturbüro Königsbrunn die Wanderausstellung der Gedenkstätte vom 15. April bis 29. Mai ins Rathaus der Stadt. "Es ist wichtig, diese Jahrestage immer wieder groß zu begehen, um die Erinnerung wach zu halten. Die Erinnerung an begangenes Unrecht, damit es sich nicht wiederhole", so Kulturbüroleiterin Ursula Off-Melcher.

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Konstituierung des Betroffenenrats beim Unabhängigen Beauftragten für sexuellen Kindesmissbrauch

Fünf Jahre nach Einrichtung des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" haben die Betroffenen endlich ein Gremium. "Die Konstituierung des Betroffenenrats ist ein historisches Ereignis. Jetzt können Erfahrung und Kompetenz von Betroffenen kontinuierlich in die politischen Prozesse einfließen", so der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig. Der Betroffenenrat wird in den kommenden Jahren die Arbeit des Missbrauchsbeauftragten begleiten.

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Ostbeauftragte der Bundesregierung Iris Gleicke: Hilfen für DDR-Heimkinder gesichert

Das Bundeskabinett hat in der Sitzung vom 25.02.2015 die Aufstockung des Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" (Heimkinderfonds Ost) auf bis zu 364 Millionen Euro beschlossen. Dazu Iris Gleicke: "Das ist ein guter Tag für uns alle! Ich danke insbesondere Bundesministerin Manuela Schwesig für ihren couragierten Einsatz. Bund und ostdeutsche Länder leisten mit der Mittelaufstockung einen entscheidenden Beitrag zur materiellen Wiedergutmachung des in DDR-Heimen erlittenen systematischen Unrechts."

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364 Mio. Euro für den Fonds "Heimkinder-Ost": Breite Zustimmung im Parlament

Bundestagsabgeordneter Marian Wendt nahm an der Regierungsbefragung zum Thema "Heimkinder-Ost" teil.
In seiner Frage an die Bundesministerin hob der nordsächsische Bundestagsabgeordnete Marian Wendt die besondere Rolle des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau bereits in der Anfangsphase der Debatte um die Errichtung des Fonds "Heimkinder-Ost" hervor. Gleichzeitig stellte er fest, dass die materielle Entschädigung nicht die seelischen Wunden heilen kann.

Pressemtteilung Marian Wendt (MdB)

Die Aufarbeitung des vergangenen sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich ist auch eine Würdigung und Anerkennung der Missbrauchsopfer in DDR-Heimen

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Januar 2015 grünes Licht für eine Unabhängige Aufarbeitungskommission von sexuellem Missbrauch auf Bundesebene gegeben und reagiert damit auf eine zentrale Forderung vieler Betroffener. Die Initiativgruppe GJWH Torgau begrüßt diese Entscheidung. Die Einsetzung einer Unabhängigen Aufarbeitungskommission ist ein grundlegender Schritt zur Aufklärung des vergangenen Missbrauchs in Schulen, Kirche, Internaten und Heimen der Bundesrepublik.

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Deutscher Bundestag: Debatte zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauchs

Am 30. Januar 2015 hat der Deutsche Bundestag einen Antrag der Regierungsfraktionen zur Sicherstellung der Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch beraten. Einige Mitglieder der Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" verfolgten auf Einladung des MdB Marian Wendt persönlich die Debatte im Deutschen Bundestag.

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5 Jahre Missbrauchsskandal in Deutschland

Forderung: Einsetzung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in Schulen, Internaten, Heimen und Kirchen in der Vergangenheit.

Am 28. Januar 2015 jährte sich zum fünften Mal die Veröffentlichung eines Berichts in der "Berliner Morgenpost" über Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg, der damals eine Lawine von weiteren Betroffenenberichten wie beispielsweise aus dem Kloster Ettal, der Nordkirche/Ahrensburg, der Odenwaldschule oder den DDR- Heimen auslöste.
Auf einer Pressekonferenz am 26. Januar 2015 gemeinsam mit Betroffenen bilanziert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig: "Der Skandal dauert an – Der Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt ist noch lange nicht gelebter Alltag!"

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Zeitzeugenaufruf

Für eine wissenschaftliche Untersuchung benötigt die Gedenkstätte Ihre Unterstützung!
Wir sind auf der Suche nach Zeitzeugen, die als Kinder von Funktionsträgern in der DDR von der Jugendhilfe in Kinderheime oder Jugendwerkhöfe eingewiesen wurden. Wenn Ihre Eltern z.B. Mitglied in der SED waren oder bei der Polizei, der NVA oder dem MfS gearbeitet haben, wäre ein Gespräch mit Ihnen für uns sehr wertvoll.

Informationsblatt Zeitzeugenaufruf

Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe gibt ehemaligem DDR-Heimkind Recht

Das Bundesverfassungsgericht hat den Rechtsschutz ehemaliger DDR-Heimkinder gestärkt. Der Kläger, der einst neun Jahre in Kinderheimen untergebracht war, hatte seine Rehabilitierung beantragt und war damit vor Gericht abgewiesen worden. Rehabilitierungsanträge ehemaliger DDR-Heimkinder dürfen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht allein mit dem Hinweis abgelehnt werden, dass die Einweisung damals dem Stand der Pädagogik entsprochen habe.

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Entscheidung Bundesverfassungsgericht

Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht

Staatsminister Frank Kupfer überreicht Fördermittelbescheid

Im Auftrag des Sächsischen Ministerpräsidenten übergab Staatsminister Frank Kupfer am 27. August 2014 den ersten Zuwendungsbescheid im Rahmen des sächsischen Förderprogramms "25 Jahre Friedliche Revolution" an die Initiativgruppe GJWH Torgau. Mit der Förderung soll das Ausstellungs- und Publikationsprojekt "Die Friedliche Revolution im Spiegel der sächsischen Kleinstadt Torgau" bis März 2015 realisiert werden.

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Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein: Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" e.V.

Betroffene fordern Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen und wirksame Hilfe für Betroffene

Um endlich Anerkennung des Missbrauchs in DDR-Heimen und wirksame Hilfe zu erfahren, engagieren sich ehemalige Heimkinder nun gemeinsam in einem Verein für Aufarbeitung und Aufklärung.

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Kein Raum für Missbrauch!

Initiativgruppe GJWH Torgau e.V. und Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" unterstützen die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig.

Weitere Informationen unter:

http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de

Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen"

Informationen unter www.verbogene-seelen.de