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Auszeichnungen

"Golden Star Award of Active European Citizenship 2009 der Europäischen Union, Kategorie „Aktive europäische Erinnerung“

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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Neuigkeiten

Bernd Neumann wird Ehrenmitglied

Bernd Neumann, Kulturstaatsminister a.D., wird Ehren- mitglied der Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, dem Trägerverein der Gedenkstätte

Von Beginn an war sich Bernd Neumann als Kulturstaats- minister der Bedeutung der bundesweit einzigen Gedenkstätte, die sich mit repressiver DDR-Heimerziehung auseinandersetzt und an die Schicksale der Betroffenen erinnert, bewusst. Besonders beeindruckt haben ihn das große ehrenamtliche Engagement und der Einsatz des Vereins für die Aufarbeitung, Dokumentation und Aufklärung zum System der DDR-Heimerziehung als Teil des staatlichen Repressions- apparates und die Anerkennung der ehemaligen DDR- Heimkinder als jüngste Opfergruppe der SED-Diktatur.

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DDR-Kinder- und Jugendheime in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz): Zeitzeugenaufruf

Eine Studentin der TU Chemnitz beschäftigt sich in ihrer Abschlussarbeit mit den ehemaligen DDR-Kinder- und Jugendheimen in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) - dafür werden Zeitzeugen gesucht! Wenn Sie zu DDR-Zeiten in einem Heim in Chemnitz untergebracht waren und die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen Dank!

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Fonds Heimerziehung - Anmeldefrist beachten!

Nur noch bis zum 30. September 2014 (Ausschlussfrist) können betroffene ehemalige Heimkinder der DDR ihre Ansprüche bei ihrer zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle anmelden. Nähere Informationen und eine Übersicht der Anlauf- und Beratungsstellen finden Sie unter:

http://www.jugendwerkhof-torgau.de/Heimfonds-DDR/Fonds--Heimerziehung-in-der-DDR-/4121/


http://www.fonds-heimerziehung.de/fonds/fonds-heimerziehung-in-der-ddr.html

"Ziel: Umerziehung!" wird vom 26. Mai bis 1. August in Magdeburg gezeigt

Die Wanderausstellung informiert im Dokumentationszentrum am Moritzplatz über das System der Spezialheime in der DDR und stellt verschiedene Einzelschicksale vor. Sie wird am 26. Mai, 18 Uhr mit einem Vortrag von Ingolf Notzke (Gedenkstätte GJWH Torgau) eröffnet. Weiterhin findet am 1.7. eine Lesung von Heidemarie Puls aus ihrem autobiographischen Buch "Schattenkinder hinter Torgauer Mauern" statt.

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Betroffene fordern Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen und wirksame Hilfe für Betroffene

Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein:

Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" e.V.

Seit 2011 treffen sich Betroffene von sexualisierter Gewalt in DDR-Heimen einmal monatlich in der Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" in der Gedenkstätte GJWH Torgau. Nach inzwischen vier Jahren seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in Schulen, Internaten und Heimen, dem Runden Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" und dem seit 2013 angelaufenen "Ergänzenden Hilfesystem" des "Fonds Sexueller Missbrauch" macht sich bei Betroffenen der DDR-Heime großer Unmut breit.
Der Mut vieler Betroffener nach jahrzehntelangem Schweigen ihre Missbrauchserfahrungen öffentlich zu machen, brachte zwar den Stein ins Rollen, doch unzählige Fragen der Opfer sind nach vier Jahren immer noch ungeklärt. Um endlich Anerkennung des Missbrauchs in DDR-Heimen und wirksame Hilfe zu erfahren, engagieren sich ehemalige Heimkinder nun gemeinsam in einem Verein für Aufarbeitung und Aufklärung.

Pressemitteilung

Neue Veranstaltungsreihe »Das Schweigen brechen – Schicksale ehemaliger DDR-Heimkinder«

Das Schweigen der Betroffenen begann mit ihrer Heimeinweisung in der DDR und endete für viele erst 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution. Die Gedenkstätte GJWH Torgau bietet nun mit einer neuen Veranstaltungsreihe Betroffenen eine Plattform, ihre verdrängte Kindheit und Jugend in den Heimen der DDR öffentlich zu präsentieren. Die exemplarischen Einzelschicksale ehemaliger DDR-Heimkinder sollen anderen Betroffenen Mut machen, ihr Schweigen zu brechen und gleichzeitig weitere Aufklärung im Rahmen der Aufarbeitung der SED-Diktatur leisten.

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Ein klares Bekenntnis zur Aufarbeitung und Erinnerung an DDR-Heimerziehung und die Schicksale der Betroffenen

Nach über 17 Jahren unermüdlichen Einsatzes für die Aufarbeitung von Unrecht in der DDR-Heimerziehung freuen wir uns, dass die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof im neu veröffentlichten Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD in die institutionelle Förderung des Bundes aufgenommen wurde. Damit hat das Erinnern und Gedenken an die Schicksale ehemaliger Heimkinder endlich eine bedeutende offizielle Würdigung gefunden.

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Zeitzeugenaufruf

Für eine wissenschaftliche Untersuchung benötigt die Gedenkstätte Ihre Unterstützung!
Wir sind auf der Suche nach Zeitzeugen, die als Kinder von Funktionsträgern in der DDR von der Jugendhilfe in Kinderheime oder Jugendwerkhöfe eingewiesen wurden. Wenn Ihre Eltern z.B. Mitglied in der SED waren oder bei der Polizei, der NVA oder dem MfS gearbeitet haben, wäre ein Gespräch mit Ihnen für uns sehr wertvoll.

Informationsblatt Zeitzeugenaufruf

Kein Raum für Missbrauch!

Initiativgruppe GJWH Torgau e.V. und Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" unterstützen die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig.

Weitere Informationen unter:

http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de

Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen"

Informationen unter www.verbogene-seelen.de