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Gedenkstätte GJWH Torgau

Tel.  03421 714203
Fax. 03421 776641

info@jugendwerkhof-torgau.de

Öffnungszeiten der Ausstellung


Bitte beachten Sie unsere neuen Öffungszeiten:

 

Montag: geschlossen

 

Dienstag bis Mittwoch:

Bildungsveranstaltungen für Gruppen

(mit Voranmeldung/kein Individualbesuch möglich)

 

Donnerstag:

Bildungsveranstaltungen für Kleingruppen 

(mit Voranmeldung/kein Individualbesuch möglich)

 

Freitag bis Sonntag:

10 bis 18 Uhr für den Einzelbesuch ohne Voranmeldung

 

Gefördert durch:

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Stiftung StSG

kulturraum_leipziger

                    Stadt Torgau

Neuigkeiten

"... und der Wind drehte sich ..." Feierlicher Ausstellungsabschluss in Berlin-Schöneweide

Der Verein Königsheider Eichhörnchen lädt am 29. Oktober 2021 ab 15:30 Uhr zur Finissage einer gemeinsam mit Studierenden der Berliner Humboldt-Universität konzipierten Wanderausstellung in die Villa Offensiv ein. Thema der Wanderausstellung ist der staatlich gelenkte Umbruch im ehemals grössten Kinderheim der DDR. Vor Ort werden auch Zeitzeugen zum gemeinsamen Gedankenaustausch sein.

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zur Website des Königsheider Eichhörnchen e.V. >>

Online-Abendsymposium zu Rehabilitierung, Akten und Begutachtung nach DDR-Heimerfahrung

Am 9. November 2021 veranstaltet der TESTIMONY-Forschungsverbund von 18 bis 20 Uhr ein Abendsymposium zu strafrechtlicher Rehabilitierung, Begutachtungsverfahren und zur Suche nach Akten nach Heimerfahrungen in der DDR. 

Um eine Anmeldung zur virtuellen Veranstaltung wird unter testimony@medizin.uni-leipzig.de gebeten.

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Hinweis für den Besuch der Gedenkstätte

Ab Mittwoch, den 13. Oktober 2021, greift in Nordsachsen die 3G-Regelung samt Kontaktnachverfolgung. Zutritt zur Dauerausstellung erhalten demnach nur nachweislich geimpfte, genesene und negativ getestete Besucher*innen. Gleiches gilt für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen. Davon ausgenommen sind Schüler*innen, da sie im Rahmen der Corona-Schulverordnung bereits regelmäßig einer Testpflicht unterliegen.

weitere Informationen zu Bildungsveranstaltungen >>

25 Jahre Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof e.V.

Ausstellung zum Jubiläum
Anlässlich der Gründung der Initiativgruppe GJWH Torgau, Trägerverein der Gedenkstätte, vor 25 Jahren, wird noch in diesem Jahr eine neue Ausstellung eröffnet. Sie dokumentiert die Geschichte der Gedenkstätte von 1990 bis 2020 sowie gesellschaftspolitische Ereignisse zur Aufarbeitung von DDR-Heimerziehung.

zum Artikel in der Torgauer Zeitung >>

"Die Weggesperrten. Umerziehung in der DDR - Schicksale von Kindern und Jugendlichen" von Grit Poppe ab sofort erhältlich

Unerzogen, aufsässig, unverbesserlich – wer sich in der DDR nicht zur staatskonformen Persönlichkeit formen lassen wollte, erhielt solche Attribute und konnte in Umerziehungseinrichtungen eingewiesen werden. Viele von ihnen sind bis heute traumatisiert von den psychischen und physischen Misshandlungen. Grit und Niklas Poppe erklären anhand berührender Schicksale dieses wenig beachtete Umerziehungssystem und betrachten auch den Umgang mit "Schwererziehbaren" zur NS-Zeit, das Schicksal der "Verdingkinder" in der Schweiz sowie fragwürdige Methoden in der Bundesrepublik und in Heimen der Gegenwart.

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Ausstellung ab dem 9. Juli wieder geöffnet

Wir freuen uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen!
Aufgrund der baulichen bedingten schwierigen, engen räumlichen Gegebenheiten, kommt es auch weiterhin zu Einschränkungen. Die Öffnungszeiten wurden an die Umstände angepasst: Die Gedenkstätte kann nur von Freitag bis Sonntag ohne Voranmeldung besucht werden. Eventuell sind Wartezeiten möglich. Dienstags bis donnerstags führen wir Bildungsveranstaltungen für Gruppen durch und bitten um Voranmeldung. Danke für Ihr Verständnis!

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"Kinderschicksale aus Heimen, Wochenkrippen, Jugendwerkhöfen" - Eine Sendung von MDR-Zeitreise

Die aktuelle Folge der MDR Zeitreise widmet sich dem Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die in der DDR in Heimen, Wochenkrippen oder Jugendwerkhöfen untergebracht waren. Lothar Schröck, der mit 8 Jahren in ein Normalheim und später in einen Jugendwerkhof eingewiesen wurde, spricht darin über seine Erfahrungen und über die Spätfolgen aus dieser Zeit. 
Wir freuen uns darüber, dass Lothar Schröck für die Dreharbeiten in die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof kam. Hier stellte er bereits am 27. September 2014 seine Autobiografie "Auch ich war ein Heimkind. Stigma Jugendwerkhof" erstmalig einem Publikum vor. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute!

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Erforschung des ehemaligen Jugendwerkhofes »Ernst Schneller« Sachsenburg

Zeitzeug*innen gesucht!
Seit letztem Jahr erforscht Matthias Häusler die Geschichte des ehemaligen Jugendwerkhofs "Ernst Schneller" in Frankenberg. Dort war im Schloss Sachsenburg in der Zeit von 1947 bis 1967 ein Spezialheim zur Umerziehung untergebracht. Für dieses Vorhaben sucht er Betroffene oder Angehörige, die über Informationen oder Materialien zur ehemaligen Heimeinrichtung verfügen.

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Evelyn Zupke zur ersten Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur gewählt

Am 10. Juni 2021 wählte der Deutsche Bundestag Evelyn Zupke zur ersten Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur. Die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Trägerverein der Gedenkstätte, gratuliert der früheren DDR-Oppositionellen herzlich dazu!

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Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis: Grit Poppe mit ihrem Roman "Verraten"  

Der im Dressler Verlag erschienene Roman "Verraten" von Grit Poppe ist in der Kategorie Jugendbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert. In diesem befasst sich die Kinder- und Jugendbuchautorin erneut mit den Repressionen gegen Jugendliche in der DDR und thematisiert auch die DDR-Heimerziehung. 

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Geschlossener Jugendwerkhof Torgau zentraler Schauplatz in Kriminalroman: Romy Fölck veröffentlicht "Mordsand"

In ihrem mittlerweile vierten Band um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn führt die Spur mehrerer Mordfälle in die ehemalige DDR – genauer in den Geschlossenen Jugendwerkhof.

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Aufruf zur Unterzeichnung – Positionspapier

November 2019 || "Für eine inklusive und subjektorientierte Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen – gegen freiheitsentziehende und sonstige Zwangsmaßnahmen"
Unter dieser Überschrift positionieren sich verschiedene Akteur*innen aus Wissenschaft und Fachpraxis - auch die Gedenkstätte - kritisch zu Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe in Thüringen bezüglich Geschlossener Unterbringung und Zwangsmaßnahmen gegen Kinder und Jugendliche. Die Akteur*innen fordern, junge Menschen weder in Thüringen noch anderswo im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe geschlossen unterzubringen und auch keinen Einrichtungen und Maßnahmen eine Betriebserlaubnis zu erteilen, die dies ‘fakultativ‘ oder wie auch immer ‘gestuft‘ konzeptionell vorsehen.

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SAVE THE DATE: Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder im Sommer 2022

Bedauerlicherweise ist es auch in diesem Jahr nicht möglich, das Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in gewohnter Weise durchzuführen. Die wieder steigenden Inzidenzwerte, die Sächsische Corona-Schutzverordnung verhindern das Wiedersehen in unseren Räumlichkeiten. Aus diesem Grund verschieben wir das Heimkindertreffen und nach zwei Jahren Pause wird es 2022 anders sein als zuvor:
Mit einem Open-Air-Konzert am 18. Juni 2022 in der Kulturbastion Torgau wollen wir unsere Tradition der jährlichen Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder wieder in Gang setzen. In lockerer sommerlicher Atmosphäre mit ausreichend Raum und Platz für Begegnungen, Gespräche und Imbiss freuen wir uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!

Fallstudie "Sexueller Kindesmissbrauch in Institutionen und Familien in der DDR"

6. März 2019 ||  Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht Fallstudie
Im Zentrum der Fallstudie stehen die Betroffenen mit ihrer Geschichte. Diese haben eindrücklich in vertraulichen Anhörungen und schriftlichen Berichten die Gewalterfahrungen und den sexuellen Missbrauch in Institutionen und in der Familie geschildert. Bis heute können viele Betroffene nicht über das Erlebte sprechen, denn das Thema sexueller Kindesmissbrauch war in der DDR stark tabuisiert. Zudem bedeutete der Aufenthalt in einem Heim eine Stigmatisierung, die zum Teil bis heute anhält.

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Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen

3. Mai 2016 || Die Gedenkstätte GJWH Torgau setzt große Hoffnung in die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs und ruft Missbrauchsopfer in DDR-Heimen auf, sich zu melden. Insbesondere die geplanten Anhörungen von Betroffenen und Zeitzeugen geben den Opfern erstmals die Möglichkeit, über ihre traumatischen Erlebnisse zu reden und gleichzeitig zur längst überfälligen Aufarbeitung beizutragen.

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Auszeichnung für Gabriele Beyler und Bettina Klein

1. Oktober 2015 || Ordensverleihung
Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete am 1. Oktober 2015, anlässlich des bevorstehenden Tags der Deutschen Einheit, 15 Frauen und 17 Männer mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus - darunter auch Gabriele Beyler und Bettina Klein, tätig im Vorstand des Trägervereins der Gedenkstätte, für ihr großes bürgerschaftliches Engagement bei der Aufarbeitung der Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau.

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Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein: Betroffeneninitiative "Missbrauch in DDR-Heimen" e.V.

Feburar 2014 || Betroffene fordern Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in DDR-Heimen und wirksame Hilfe für Betroffene
Um endlich Anerkennung des Missbrauchs in DDR-Heimen und wirksame Hilfe zu erfahren, engagieren sich ehemalige Heimkinder nun gemeinsam in einem Verein für Aufarbeitung und Aufklärung.

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Kein Raum für Missbrauch!

Initiativgruppe GJWH Torgau e.V. und Selbsthilfegruppe "Verbogene Seelen" unterstützen die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig.

Weitere Informationen unter:

http://www.kein-raum-fuer-missbrauch.de