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Zeitzeugengespräche
Führungen oder Projekttage können mit einem moderierten Zeitzeugengespräch ergänzt werden.
Ehemalige DDR-Heimkinder erzählen über ihre Zeit in der DDR-Heimerziehung, den Folgen für ihren persönlichen Lebensweg und beantworten gerne ihre Fragen.
Betroffene berichten
In der DDR sind etwa 500.000 Kinder und Jugendliche in Heimeinrichtungen untergebracht, 135.000 von ihnen in Umerziehungsheimen für sogenannte „Schwererziehbare“. Von 1964 bis 1989 mussten 4.046 Jugendliche den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau durchlaufen. Das Leben ehemaliger DDR-Heimkinder wird massiv durch die Erfahrungen in den Einrichtungen der Jugendhilfe geprägt. In Zeitzeugengesprächen berichten Betroffene der repressiven Heimerziehung über ihre Zeit in den Heimen und den Folgen für ihren Lebensweg.
Für die Planung von Zeitzeugengesprächen bitten wir um einen Vorlauf von mindestens acht Wochen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!
PREISE
Bildungsangebot mit Zeitzeugengespräch
Aktueller Hinweis zu Anfragen von Projekttagen und Führungen
Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Projekttagen und Führungen.
Aufgrund der hohen Nachfrage sind unsere Kapazitäten für die Monate April, Mai und Juni derzeit vollständig ausgeschöpft.
Bitte beachten Sie, dass Termine in der Regel erst ab Juli möglich sind. Aufgrund der hohen Auslastung kommt es zu längeren Wartezeiten bei der Rückmeldung.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Wenn Sie ohne Voranmeldung die Dauerausstellung besuchen möchten, finden Sie unter Besuch alles Wissenswertes.
Hinweis zu den Preisen
Als gemeinnütziger Verein passen wir unsere Preise aufgrund einer Kürzung der institutionellen Förderung der Gedenkstätte im Jahr 2026 an.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung unserer Bildungsarbeit.
Zeitzeugen-gespräch
+ 180 Euro
Ein Zeitzeugengespräch kann zusätzlich zu einem Projekttag organisiert werden.
Kennen Sie schon das Förderangebot für sächsische Schulen?
Die Landesservicestelle „Lernorte des Erinnerns und Gedenkens“ der Brücke | Most-Stiftung fördert Lernortfahrten in die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
Das Angebot richtet sich speziell an sächsische Schulen ab der Klassenstufe 8, darunter:
- Oberschulen,
- Gymnasien,
- Förderschulen
- und alle Ausbildungs- oder Weiterbildungsstätten.
Die Landesservicestelle unterstützt diese Schulen sowohl organisatorisch als auch finanziell.
Als Unterstützung für die angemeldeten Lernortfahrten stellt die Landesservicestelle bis zu 500 Euro zur Verfügung, die für Programm- und Fahrtkosten verwendet werden können. Der Förderprozess ist unkompliziert und bei Nachfragen steht Ihnen die Landesservicestelle gern zur Seite.
Bildung, Vermittlung und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Manuela Rummel
Referentin: Juliane Weiß